Spass statt Krise
Lakers und Genfer dürfen im Europa-Park ran

Nach Pleitenserien in der Liga wartet für den SCRJ und Servette das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League. Der CHL-Auftritt als Krisenpendel zweier Klubs, die unterschiedlich mit ihrer Lage umgehen.
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Sorgenfalten bei Lakers-Trainer Stefan Hedlund, der sein Team zuletzt nur in der Champions Hockey League hat gewinnen sehen.
Foto: keystone-sda.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Auf der europäischen Bühne halten die Lakers und die Genfer Meister die Schweizer Fahne hoch, zählen als CHL-Viertelfinalist zu den acht Top-Teams in diesem Wettbewerb. National aber befinden sich sie in einem gefährlichen Strudel. Die Lakers reihten zuletzt fünf Pleiten aneinander und schossen dabei total nur drei mickrige Tore. Die Genfer verbuchten ihre vierte Niederlage in Serie.

Die beiden Klubs gehen unterschiedlich mit der Krise um. Am Genfersee wurde letzte Woche ein Tauschgeschäft eingefädelt und damit ein Zeichen gesetzt. Verteidiger Marco Maurer transferierte der Meister für einen Monat zum SCB und holte für ihn von dort den Finnen Julius Honka. Am Obersee hingegen wurden trotz der einerseits diagnostizierten Verunsicherung auf dem Eis die gute Stimmung und der Zusammenhalt in der Garderobe herausgestrichen.

Bei ihren Talfahrten konnte jedoch immer noch betont werden, dass die Teams in der Champions Hockey League erfolgreich sind und die erste K.o.-Runde – der SCRJ gegen Mannheim, Genf gegen München – gewonnen haben. Im Hinspiel des Viertelfinals wartet heute Vitkovice (Tsch) auf Rappi-Jona und Växjö (Sd) auf Servette. Der CHL-Auftritt als Krisenpendel?

Krise kann sich gar verschärfen

Sind die Leistungen ähnlich schlecht wie in der Liga, kann nicht mehr aufs europäische Sonntags-Gesicht verwiesen werden und die Krise könnte sich gar noch verschärfen. Ginge das vielzitierte Selbstvertrauen, das man sich in der CHL holen kann, dann den Bach runter? Fakt ist: Druck haben beide Mannschaften in der CHL nicht, sie könnten also befreit aufspielen.

Nach den samstäglichen Niederlagen (Genf 2:4 in Zürich, der SCRJ 0:4 in Bern) waren beiden Trainern die Sorgenfalten anzusehen, ihre Analysen kurz und trocken. SCRJ-Hedlund: «Wir sind in einer taffen Situation. Der Puck springt nicht für uns. Wir müssen noch härter arbeiten.» Genf-Cadieux: «Wir müssen unsere mentale Einstellung ändern. Man kann nicht nur 20 Minuten pro Match spielen.»

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Champions Hockey League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ilves Tampere
Ilves Tampere
6
17
18
2
KalPa Hockey
KalPa Hockey
6
16
17
3
Frölunda HC
Frölunda HC
6
10
15
4
HC Sparta Prag
HC Sparta Prag
6
9
14
5
Lukko Rauma
Lukko Rauma
6
7
13
6
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
6
8
12
7
SC Bern
SC Bern
6
7
10
8
HC Kometa Brno
HC Kometa Brno
6
-1
10
9
Lulea Hockey
Lulea Hockey
6
0
10
10
Brynäs IF
Brynäs IF
6
4
9
11
Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
6
3
9
12
Storhamar Hockey
Storhamar Hockey
6
-7
9
13
EV Zug
EV Zug
6
2
8
14
Grenoble Bruleurs de Loups
Grenoble Bruleurs de Loups
6
-3
8
15
ZSC Lions
ZSC Lions
6
-1
7
16
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
6
-1
7
17
Mountfield HK
Mountfield HK
6
-6
7
18
KAC Klagenfurt
KAC Klagenfurt
6
-6
6
19
HC Bolzano-Bozen Foxes
HC Bolzano-Bozen Foxes
6
-7
6
20
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-6
5
21
Odense Bulldogs
Odense Bulldogs
6
-12
5
22
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
6
-9
4
23
Belfast Giants
Belfast Giants
6
-17
4
24
GKS Tychy
GKS Tychy
6
-7
3
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