Am fleissigsten ist der SCB
So verbringen die National-League-Klubs die Olympia-Pause

Die Liga macht bis am 24. Februar Olympia-Pause. Das Klubleben geht aber weiter. Auf unterschiedliche Weise. Viele müssen auf Spieler verzichten, aber nicht alle. Die meisten bleiben daheim, zwei gehen ins Trainingslager, einer spielt im Ausland. Ferien gibts überall.
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Darum gehts

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Davos

Beim souveränen Leader ist bis am 9. Februar trainingsfrei. Anschliessend geht es für ihn mit dem gewöhnlichen Betrieb in Davos weiter, inklusive einem Testspiel gegen Lugano. Die vier Olympia-Absenzen beim HCD: Michael Fora, Simon Knak (beide Schweiz), Enzo Guebey (Frankreich) und Matej Stransky (Tschechien).
Spiel: 20. Februar, 19 Uhr: Davos – Lugano 

Fribourg

Auch die Gottéron-Spieler haben diese Woche Pause. Ab Montag steht für den Tabellenzweiten ein dreitägiges Trainingslager im Vallée de Joux VD an. Nach einem Ruhetag reist er für ein Testspiel gegen Ambri nach Luzern weiter. «Es ist der ideale Zeitpunkt, um unsere physische Verfassung für den weiteren Verlauf der Meisterschaft aufzubauen», sagt Trainer Roger Rönnberg. Fehlen werden ihm dabei die Nati-Spieler Reto Berra, Andrea Glauser, Christoph Bertschy und Sandro Schmid.
Spiel: 13. Februar, 19 Uhr in Luzern: Ambri – Fribourg

Lugano

Die Spieler haben bis am 9. Februar frei. Danach trainiert die Mannschaft in Lugano und bestreitet zwei Testspiele, eines davon daheim am 13. Februar gegen Kloten. Im Anschluss daran wird der Olympia-Knüller der Nati gegen Kanada auf Grossbildschirm gezeigt. Abwesend sind die in Mailand engagierten Calvin Thürkauf (Schweiz), Giovanni Morini und Marco Zanetti (beide Italien).
Spiele: 13. Februar, 19 Uhr: Lugano – Kloten / 20. Februar, 19 Uhr: Davos – Lugano

Lugano (l. Lorenzo Canonica) und Davos (r. Rasmus Asplund) duellieren sich auch während der Olympia-Pause.
Foto: keystone-sda.ch

ZSC Lions

Der Doppel-Meister ist von den Olympia-Absenzen am heftigsten betroffen – gleich sieben Spieler (Kukan, Marti, Andrighetto, Malgin, Lehtonen, Balcers, Segafredo) reisen nach Mailand. «Das ist für uns ein Nachteil», sagt Sportchef Sven Leuenberger mit Blick auf seinen geschrumpften Kader während der Pause. Die Übriggebliebenen haben diese Woche Ferien. Anschliessend geht es nach Lenzerheide GR ins Trainingslager, wo auch ein Testspiel ansteht. Ergänzt wird die Mannschaft durch Spieler der GCK Lions und der U21 – mit dabei ist unter anderem auch GCK-Ausländer Villiam Haag. Die dritte Woche wird dann in Zürich abgehalten und da die GCK Lions dann wieder Meisterschaftsspiele zu bestreiten haben, sollen auch da U21-Spieler aushelfen.
Spiele: 12. Februar, 19 Uhr in Lenzerheide: ZSC Lions – Zug / 19. Februar, 19 Uhr: ZSC Lions – Bern

ZSC-Trainer Marco Bayer muss im Training auf nicht weniger als sieben Olympia-Fahrer verzichten.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Servette

Die erste Woche ist auch bei den Genfern frei. Danach müssen sie zurück im Alltagsbetrieb, nicht nur auf die an Olympia beschäftigten Spieler Tim Berni (Schweiz) und Jan Rutta (Tschechien) verzichten, sondern auch auf ihren Headcoach Ville Peltonen, der als Assistenztrainer mit Finnland unterwegs ist. Am 19. Februar reist Servette für ein Testspiel ins Wallis.
Spiel: 19. Februar, 19 Uhr in Champéry: Biel – Servette

Lausanne

Die Waadtländer geniessen derzeit eine zehntägige Pause – länger als bei allen anderen. Anschliessend werden sie daheim trainieren – ohne die Olympia-Fahrer Ken Jäger, Damien Riat (beide Schweiz), Dominik Kahun (Deutschland) und Florian Douay (Frankreich). «Wir organisieren kein Trainingslager, aber werden einen Teambuilding-Anlass auf die Beine stellen», sagt Sportchef John Fust. Einen Ausflug in eine nicht alltägliche Umgebung gibt es auch, das einzige Testspiel findet in Tramelan im Berner Jura statt.
Spiel: 17. Februar, 19.30 Uhr in Tramelan: Ajoie – Lausanne

Die Lausanne-Spieler Aurelien Marti (l.) Erik Brannström (M.) und Kevin Pasche können sich freuen – so viele Ferien wie sie hat sonst keiner.
Foto: Patrick Straub/freshfocus

SCRJ Lakers

Die Spieler haben ihre Ferien am 31. Januar angetreten, sie dauern bis am 8. Februar. Danach wird in der Heimbasis in Rapperswil-Jona trainiert. Der einzige abwesende Spieler ist der im dänischen Olympia-Aufgebot stehende Nicklas Jensen. Die Lakers bestreiten zwei Auswärts-Testspiele, eines im Rahmen der Arosa Ice Classic gegen den dort beheimateten Swiss-League-Tabellenletzten.
Spiele: 14. Februar, 19 Uhr: Arosa – SCRJ Lakers / 19. Februar, 19 Uhr: Kloten – SCRJ Lakers

Zug

Bis am 8. Februar geniessen die EVZ-Spieler eine Woche Ferien. Danach wird in Zug trainiert und der neue Trainer Benoît Groulx erhält die Möglichkeit, in zwei Testspielen an seinen Taktikvorstellungen zu feilen. Mit Leonardo Genoni (Schweiz), Dominik Kubalik (Tschechien) und Tomas Tatar (Slowakei) gibt es drei Olympia-Absenzen, welche die Zentralschweizer punktuell im Trainingsbetrieb mit Spielern aus der U21 auffangen wollen.
Spiele: 12. Februar, 19 Uhr in Lenzerheide: ZSC Lions – Zug /20. Februar, 19 Uhr in Luzern: Zug – Ambri

Bern

Der SCB gibt seinen Spielern in der ersten Woche frei, danach geht es nach Tschechien, wo die Mutzen in Pardubice den Hockeytown Cup bestreiten. In der dritten Woche trainiert die Mannschaft dann wieder in Bern und hat noch einen dritten Match gegen die ZSC Lions. Der SCB reist damit nicht nur als einziges Team ins Ausland, sondern testet auch am häufigsten. Olympia-Fahrer gibts bei Bern keinen. Sportchef Diego Piceci: «Für uns ist sicher gut, dass wir Blessuren auskurieren und regenerieren können und die ganze Mannschaft zusammenhaben.»
Spiele: 13. Februar, 16 Uhr in Pardubice: Bern – Köln / 15. Februar, Spiel um Platz 3 (14.00 Uhr) oder Final (18.00 Uhr) in Pardubice gegen Pardubice oder Straubing / 19. Februar, 19 Uhr: ZSC Lions – Bern

Der SC Bern geht auf Reisen – die Mutzen werden in Tschechien erwartet.
Foto: Pius Koller

SCL Tigers

Die Mannschaft bekommt eine Woche frei, danach nimmt sie in Langnau den Betrieb wieder auf. Abgesehen vom dritten Goalie Martin Neckar (Frankreich) haben die Emmentaler keine Olympia-Fahrer, was sie als Vorteil betrachten, um mit dem ganzen Team vor der entscheidenden Phase an taktischen Feinheiten zu arbeiten.
Spiel: 21. Februar, 17 Uhr: SCL Tigers – Mannheim

Langnau-Trainer Thierry Paterlini steht die komplette Mannschaft zur Verfügung, um an taktischen Feinheiten zu arbeiten.
Foto: keystone-sda.ch

Biel

Im Gegensatz zu den anderen Teams wird in Biel diese Woche weitertrainiert. «Um nochmals zu pushen», begründet Sportchef Martin Steinegger. Erst dann gibt es eine Woche frei, ehe man in der dritten Woche im Training den Schlussspurt angeht. Der Break gibt dem neuen Trainer Christian Dubé die Gelegenheit, an Details zu arbeiten. Da Biel keine Olympia-Teilnehmer hat, steht ihm das ganze Team zur Verfügung.
Spiel: 19. Februar, 19 Uhr in Champéry: Biel – Servette

Der EHC Biel mit Trainer Christian Dubé bestreitet seine Trainingsblöcke anders als die Konkurrenz.
Foto: keystone-sda.ch

Kloten

In Kloten haben die Spieler in der ersten Woche offiziell frei, aber es gibt für sie auch Trainingsmöglichkeiten. Danach kehren bis auf Goalie Davide Fadani (Olympia mit Italien) alle wieder in den gewöhnlichen Betrieb zurück. Seine Absenz wird durch Ewan Huet oder einen Nachwuchs-Keeper aufgefangen. Trainingslager gibt es keines, aber zwei Testspiele.
Spiele: 13. Februar, 19 Uhr: Lugano – Kloten / 19. Februar, 19 Uhr: Kloten – SCRJ Lakers

Ambri

Auch in Ambri gibt es in der ersten Woche kein offizielles Eistraining und es wird individuell gearbeitet. Die Leventiner, die während der Olympia-Pause auf ihre beiden italienischen Nationalspieler Tommaso De Luca und und Diego Kostner verzichten müssen, bleiben anschliessend mit dem neuen Trainer Jussi Tapola in ihrem Domizil. Sie reisen aber im Wochenrhythmus für Testspiele nach Luzern.
Spiele: 13. Februar, 19 Uhr in Luzern: Ambri – Fribourg / 20. Februar, 19 Uhr in Luzern: Zug – Ambri

Ajoie

So überraschend es auch erscheinen mag, Schlusslicht Ajoie gehört zu den Mannschaften, die von Olympia am stärksten betroffen sind. Die Jurassier haben vier Spieler, die in Mailand im Einsatz stehen. Antoine Keller, Thomas Thiry, Pierre-Édouard Bellemare und Kevin Bozon im Dress Frankreichs. «Die anderen bekommen acht Tage frei. Anschliessend nehmen wir die Vorbereitung auf das Saisonfinale wieder auf», sagt Trainer Greg Ireland.
Spiele: 17. Februar, 19.30 Uhr in Tramelan: Ajoie – Lausanne / 19. Februar, 19.00 Uhr: Ajoie – Mannheim

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