2025 knapp gescheitert
Vor dem SCB will Rohrbach noch die Heim-WM erobern

Der letzte Kaderschnitt wurde Dario Rohrbach an der WM 2025 zum Verhängnis. Gestärkt aus dieser Erfahrung geht er nun den Konkurrenzkampf für die Heim-WM 2026 an.
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Voller Einsatz von Dario Rohrbach für seinen WM-Traum.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dario Rohrbach will bei der Heim-WM 2026 in der Nati spielen
  • Er absolvierte bisher 21 Länderspiele und sammelte Selbstbewusstsein
  • Nati trifft diese Woche auf Schweden, Finnland und Tschechien
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Letzte Saison kam Dario Rohrbach (27) zu seinen ersten Länderspielen und schaffte es am Ende bis an die WM nach Herning (Dä). Aus einem Einsatz wurde es dann nichts, der Langnau-Stürmer musste seinen Platz für NHL-Nachkömmling Kevin Fiala hergeben und trat anschliessend wieder die Heimreise an.

Im ersten Moment war das zwar bitter, aber es waren im Kreis der Nati auch grandiose Erlebnisse für ihn. Einige Monate zuvor hätte der Spätzünder, der zuvor in seiner Karriere auch Umwege über die MyHockey League (Basel) und Swiss League (Ticino Rockets) gehen musste, davon nicht einmal zu träumen gewagt.

Erfahrener und selbstbewusster

In diesem Jahr sind seine Ansprüche gestiegen. Inzwischen hat Rohrbach 21 Länderspiele auf dem Konto und ist in der Nati fast schon zu einem vertrauten Gesicht geworden. «Die Erfahrungen, die ich letztes Jahr gemacht habe, helfen mir. Ich bin eine Spur erfahrener und selbstbewusster, was mein Auftreten anbelangt», sagt der aus Willisau LU stammende Offensivspieler.

WM-Vorbereitung der Nati

Das aktuelle Aufgebot
Goalies: Stéphane Charlin (Servette), Leonardo Genoni (Zug), Kevin Pasche (Lausanne)
Verteidiger: David Aebischer (Lugano), Tim Berni, Giancarlo Chanton, Simon Le Coultre (alle Servette), Dominik Egli (Frölunda), Tobias Geisser (Zug), Fabian Heldner (Lausanne), Dean Kukan, Christian Marti (beide ZSC Lions), Romain Loeffel (Bern)
Stürmer: Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Denis Malgin (alle ZSC Lions), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog, Grégory Hofmann, Sven Senteler (alle Zug), Damien Riat, Ken Jäger, Théo Rochette (alle Lausanne), Dario Meyer (Kloten), Tyler Moy (SCRJ Lakers), Dario Rohrbach (SCL Tigers), Tristan Scherwey (Bern), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)

Spiele
16. April: Slowakei – Schweiz 3:1
17. April: Slowakei – Schweiz 3:4
23. April: Schweiz – Ungarn 6:1
24. April: Schweiz – Ungarn 6:1
30. April: Schweden – Schweiz 18 Uhr in Jönköping (Euro Hockey Tour)
2. Mai: Schweiz – Finnland 12 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
3. Mai: Tschechien – Schweiz 16 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
7. Mai: Finnland – Schweiz 15 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
9. Mai: Schweden – Schweiz 16 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
10. Mai: Schweiz – Tschechien 12 Uhr in Ängelhom (Euro Hockey Tour)


Das aktuelle Aufgebot
Goalies: Stéphane Charlin (Servette), Leonardo Genoni (Zug), Kevin Pasche (Lausanne)
Verteidiger: David Aebischer (Lugano), Tim Berni, Giancarlo Chanton, Simon Le Coultre (alle Servette), Dominik Egli (Frölunda), Tobias Geisser (Zug), Fabian Heldner (Lausanne), Dean Kukan, Christian Marti (beide ZSC Lions), Romain Loeffel (Bern)
Stürmer: Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Denis Malgin (alle ZSC Lions), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog, Grégory Hofmann, Sven Senteler (alle Zug), Damien Riat, Ken Jäger, Théo Rochette (alle Lausanne), Dario Meyer (Kloten), Tyler Moy (SCRJ Lakers), Dario Rohrbach (SCL Tigers), Tristan Scherwey (Bern), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)

Spiele
16. April: Slowakei – Schweiz 3:1
17. April: Slowakei – Schweiz 3:4
23. April: Schweiz – Ungarn 6:1
24. April: Schweiz – Ungarn 6:1
30. April: Schweden – Schweiz 18 Uhr in Jönköping (Euro Hockey Tour)
2. Mai: Schweiz – Finnland 12 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
3. Mai: Tschechien – Schweiz 16 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
7. Mai: Finnland – Schweiz 15 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
9. Mai: Schweden – Schweiz 16 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
10. Mai: Schweiz – Tschechien 12 Uhr in Ängelhom (Euro Hockey Tour)


Natürlich ist es sein grosses Ziel, es dieses Jahr nicht nur an die WM zu schaffen, sondern dort auch eingesetzt zu werden. «Es wäre ein Traum, der in Erfüllung gehen würde», so Rohrbach. «Letztes Jahr war ich so kurz davor und dieses Jahr ist es nochmals spezieller mit der Heim-WM. Wenn dies meine erste WM sein könnte, wäre das riesig für mich.»

«Ich muss mich jeden Tag beweisen»

Der nach vier Jahren bei den SCL Tigers auf die nächste Saison zu Bern wechselnde Stürmer, ist sich bewusst, dass er mitten im harten Konkurrenzkampf steckt: «Ich muss mich jeden Tag beweisen und gebe mein Bestes.» Dies, indem er in den Trainings gut arbeitet, sich daneben auch mental fit hält und Positivität ausstrahlt. «Ich möchte eine gute Körpersprache haben und eine gute Atmosphäre in die Nati reinbringen. Und ich schaue, dass ich die Details richtig mache – in den Spielen, aber auch im Alltag.»

Als Spieler, der in den letzten zwei Jahren zu den zuverlässigsten Schweizer Skorern in der National League gehörte, wird er natürlich auch an seinem offensiven Ertrag gemessen. Er selbst sagt dazu: «Natürlich versuche ich, mich da einzubringen, aber noch wichtiger ist es, die kleinen Dinge richtig zu machen – Speed generieren, gutes Forechecking betreiben, um das Tor arbeiten.»

Die nächste Gelegenheit, seine Stärken zu zeigen, hat Rohrbach diese Woche im Rahmen der Euro Hockey Tour. Die Nati trifft am Donnerstag in Jönköping (Sd) auf Schweden, ehe das Team nach Budweis (Tsch) weiterreist und es dort am Samstag und Sonntag mit Finnland und Gastgeber Tschechien zu tun bekommt. Danach wird es den nächsten Kaderschnitt geben – der Konkurrenzkampf um die WM-Plätze spitzt sich nochmals zu.

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