Nach der knappen Niederlage im dritten Vorrundenspiel gegen die Weltnummer 2 (Thamela/Victoria) wartete mit Kraft/Cheng ein weiterer Härtetest. Das US-Duo spannt seit dieser Saison zusammen. Die erfahrene Kelly Cheng spielt seit Jahren an der Weltspitze und wurde 2023 Weltmeisterin.
«Es war ein ähnliches Spiel wie gestern - umkämpft und viele Ups and Downs von uns», schätzt Tanja Hüberli (33) die Partie ein und betont: «Aber es freut uns, dass wir schon jetzt sehr gute Phasen haben in unserem Spiel. Es überrascht uns, dass es bereits jetzt so gut läuft. Die Erwartungen sind bereits übertroffen, also können wir im Viertelfinale erst recht befreit aufspielen.»
Nina Brunner (30) und Tanja Hüberli gewannen den ersten Satz souverän (21:11), verloren dann den zweiten Satz jedoch fast ebenso deutlich (13:21). Anders als am Vortag nutzten die Schweizerinnen im Entscheidungssatz ihre Chance. Beim Stand von 15:14 entschied Nina Brunner mit dem dritten Matchball mit einem Ass die Partie.
«Wir bleiben im Spiel, auch wenn es immer wieder Ballwechsel gibt, die uns nicht gut gelingen. Wir lassen uns nicht beunruhigen, spielen einfach weiter. Das machen wir wirklich gut», erklärt Brunner und führt an: «Dieses Turnier zu spielen, macht mir mega Spass. Es ist toll, zurück zu sein, und es fühlt sich gut an.»
Die Schweizerinnen treten im Viertelfinal am Samstagabend gegen das Duo Hughes/Bratenhorst aus den USA an. Die Anspielzeit ist aktuell noch nicht bekannt.