«Man soll ihm das Bürgerrecht entziehen»
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Mario Fehr zum Täter:«Man soll ihm das Bürgerrecht entziehen»

Arzt stufte Messerangreifer nur einen Tag vor der Tat als ungefährlich ein – jetzt spricht der Zürcher Sicherheitsdirektor
«Das war ein Terrorakt!»

Nach der Horror-Attacke am Bahnhof Winterthur informiert die Kantonspolizei Zürich. Alles Infos dazu findest du im Liveticker.
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Hier wird der Täter abgeführt.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mann (31) greift in Winterthur wahllos Passanten mit Stichwaffe an
  • Drei Männer verletzt, einer davon schwer, Täter flüchtete
  • Kantonspolizei Zürich informiert am Donnerstag über den Vorfall
vor 39 Minuten

Konferenz beendet

Fehr versichert, dass die Polizei weiterhin Präsenz zeigen wird, um solche Taten zu verhindern. Damit endet die Konferenz und auch dieser Ticker. Vielen Dank!

Die Pressekonferenz ist beendet.
vor 41 Minuten

«Bei der Tat ist die Klinge abgebrochen»

Weyermann bestätigt, dass die Tatwaffe ein Messer war. «Bei der Tat ist die Klinge abgebrochen.» 

Wie genau wurde Nesip Dedeler überwältigt? Weyermann erklärt, dass er nicht genau ins Detail gehen kann. 

vor 45 Minuten

Er hatte wohl Wahnvorstellungen

Was für ein Messer kam zum Einsatz? Dazu können keine Angaben gemacht werden. 

Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Nesip Dedeler? Fehr bestätigt das. 

Welche wirren Aussagen hat Nesip Dedeler gemacht, als er sich bei der Stadtpolizei gemeldet hat? Es wurden keine Drohungen gemacht. Marius Weyermann erläuert, dass es kein Zusammenhang mit Gewalt gab, sondern der Mann einfach den Eindruck gemacht habe, Wahnvorstellungen zu haben. 

Kann Fehr mehr dazu sagen, warum der zuständige Arzt zu dieser so offensichtlichen Fehlbeurteilung in der IPW kam und ob das jetzt Konsequenzen hat? «Das ist ein Knackpunkt in dem Verlauf der Ereignisse», betont Fehr. Zu den Konsequenzen kann Fehr nicht sagen.

vor 48 Minuten

Darum nennt Fehr den Terroristen beim Namen

Warum wird sein Name öffentlich gemacht? Fehr erklärt, dass der Name bereits kursiert und damit kein Geheimnis war. Aus Transparenzgründen wollte er das in dem Rahmen jetzt auch nennen. 

vor 50 Minuten

«Das ist klar ein Terror-Akt»

«Das war ein übler Terror-Akt», betont Fehr. Erneut dankt er der Arbeit der Polizei. ««Wir wollen, dass solche Leute das Land verlassen!» Zu den laufenden Untersuchungen kann Fehr nichts sagen. Damit ist die Fragerunde eröffnet. 

Wieso spricht Fehr von einem «Terror-Akt»? Es gibt eine lange Geschichte mit Nähe zum IS. Fehr erläutert, dass Nesip Dedeler sich radikalisiert hat und betont, dass es deswegen ein «Terror-Akt» ist für ihn. «Das ist ganz klar.»

vor 53 Minuten

Er war in die Türkei ausgewandert

Dann hat Mario Fehr wieder das Wort. Er dankt der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich. «Durch das schnelle Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden.» Wieso entschieden wurde, dass der Täter keine Gefährdung für sich und Dritte darstellt, kann Fehr nicht erklären. 

Mario Fehr dankt der Polizei für ihr schnelles Eingreifen.

Der Täter heisst Nesip Dedeler. Er wurde 2009 in Winterthur eingebürgert. Im Jahr 2024 forderte er eine Erneuerung seines Schweizer Passes. Er ist aber nie aufgetaucht. Im August 2024 hat er die Schweiz verlassen und war in die Türkei ausgewandert. «Dann ist er für zwei Jahre von der Bildfläche verschwunden.» 

vor 56 Minuten

«Er machte wirre Aussagen»

Dann nennt Weyermann Infos zum Täter. Der 31-Jährige kommt aus Winterthur und ist Türkisch-Schweizerischer Doppelbürger. 2015 wurde er angezeigt. «Wegen Verstoss gegen das IS-Verbot. Er verbreitete IS-Propaganda.»

Am 25. Mai meldete er sich selber bei der Stadtpolizei Winterthur. «Er machte wirre Aussagen. Die Polizei rückte aus. Der Mann wurde in die Integrierte Psychiatrie Winterthur (IPW) gebracht worden.»

Am 26. Mai verliess er die IPW. Er wurde deswegen von der Polizei gesucht. 

Am 27. Mai hatte ein Arzt diagnostiziert, dass er keine Gefahr für sich und andere darstellt. Darum stand es ihm frei, die Psychiatrie zu verlassen. 

15:09 Uhr

Ein Opfer musste notoperiert werden

Dann hat Marius Weyermann von der Polizei das Wort. Er schildert den Verlauf. Am Morgen wurde die Notrufzentrale alarmiert, dass es zu einer Attacke am Bahnhof gekommen sei. Zwei Patrouillen rückten sofort aus. «Vor Ort fanden die Beamten drei Verletzte an.»

8.33 Uhr, fünf Minuten nach Eingang der Meldung, wurde der Täter verhaftet. Bei den Verletzten handelt es sich um drei Männer. 

Ein 28-Jähriger mit einer Stichverletzung am Bein. «Er wird das Spital bald verlassen.» 

Dann wurde ein 43-Jähriger am Hals verletzt. Dieser hat bereits das Spital verlassen können. 

Ein 52-Jähriger wurde schwerer verletzt worden. Er erlitt eine Stichverletzung am Oberschenkel. «Er musste notoperiert werden.»

Polizeikommandant Marius Weyermann informiert über den Zustand der Opfer.
15:06 Uhr

Das war ein «Terror-Akt»

Mario Fehr spricht von einem «Terror-Akt». Er wiederholt das Wort mehrmals. Diese klare Bezeichnung habe er auch 2025 bei dem Angriff auf einen orthodoxen Juden in Zürich gewählt.

Zum Täter: «Es ist ein Schweiz-Türkischer Doppelbürger.»

15:05 Uhr

Es geht los

Jetzt geht es los. Regierungsrat Mario Fehr und Marius Weyermann sind vor Ort und werden Informationen zum Angriff geben. 

Grossalarm am Donnerstagmorgen in Winterthur: Ein Mann (31) attackiert am Bahnhof wahllos Passanten mit einer Stichwaffe. Drei Männer werden verletzt, einer schwer. Ein Video zeigt den Moment der Flucht.

Am Donnerstagnachmittag informiert die Kantonspolizei Zürich über den Angriff. Blick wird an dieser Stelle live von der Konferenz tickern. 

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