VA Röbi S. (71, Name bekannt) über den Mystery-Verstorbenen Theo W. (†63, Name geändert) aus Stallikon ZH
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Nachbar über Verstorbenen:«Tut uns allen weh, ihn zu verlieren»

Familienvater tot in Stallikon ZH aufgefunden – Er war zuvor an der Zürcher Langstrasse
Was ist mit Theo W. (†63) passiert?

Hatte Theo W. (†63) einen schrecklichen Unfall oder wurde er gar getötet? Sicher ist: Er war im Zürcher Langstrassenquartier unterwegs – und lag am nächsten Morgen tot in seinem Haus in Stallikon ZH. Die Todesursache ist derweil noch unklar. Blick sprach mit einem Kollegen.
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Röbi S. (71) trauert um seinen verstorbenen Kollegen Theo W. (†63), der unter anderem auch Schlagzeug spielte.
Foto: Ralph Donghi / RINGIER
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Ralph DonghiReporter News

In Stallikon ZH stehen die Menschen unter Schock. Vor allem in einem Quartier. Denn: Der überall beliebte Theo W.* (†63) ist tot. Und: Die Todesursache des Schweizers ist laut der Kantonspolizei Zürich «derzeit noch unklar» – es werden Zeugen gesucht. Nun fragen sich nicht nur die Leute im Dorf: Was ist mit dem Familienvater passiert?

«Zurzeit höre ich sehr wenig, was läuft und warum er gestorben ist», sagt Röbi S.** (71), ein guter Kollege des Verstorbenen, betroffen zu Blick. Er wisse nur, dass Theo W. «daheim tot aufgefunden» wurde und dass die Polizei dort war.

Sohn findet Vater «regungslos» vor

Mysteriös ist: Theo W. wurde bereits am Sonntagmittag, den 25. Oktober 2026, in seinem Reihenhaus aufgefunden. Doch erst heute Mittwoch hat die Kantonspolizei Zürich darüber informiert. Sie schreibt, dass an jenem Sonntag kurz vor 12 Uhr ein Mann bei der Einsatzzentrale gemeldet habe, dass er seinen Vater regungslos in dessen Haus aufgefunden habe.

Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmassnahmen seien «erfolglos» geblieben. Ob der Sohn versucht hat, seinen Vater zurück ins Leben zu holen oder ob dies die ersten Rettungssanitäter versucht haben, lässt die Polizei offen. Laut Recherchen von Blick soll die Ehefrau von Theo W. an jenem Sonntag im Tessin gewesen sein.

Was machte Theo W. im Langstrassenquartier?

Sicher ist laut der Kapo: Der Verstorbene soll sich in der Nacht auf den Sonntag im Zürcher Langstrassenquartier aufgehalten haben. «Wie er anschliessend nach Stallikon gelangte, ist bislang unbekannt», heisst es weiter. «Zudem wurden beim Mann Verletzungen im Gesicht festgestellt.» Der Verstorbene sei etwa 170 cm gross, von normaler Statur und habe kurzes, helles Haar. «Er trug eine hellbeige Stoffjacke.»

Was wollte Theo W. im Langstrassenquartier? «Ich weiss es nicht», sagt sein Kollege Röbi S. «Ich weiss nicht, wo und in welchen Kreisen er verkehrt ist. Ich weiss nur, was er in Stallikon gemacht hat.» Der Verstorbene sei ein ehemaliger Unternehmer. «Erst, nachdem er sein Geschäft, das er von seinen Eltern übernommen hatte, aufgegeben hatte, hatten wir vermehrt Kontakt», sagt Röbi S. weiter. Theo W. sei ein ruhiger, geselliger Typ gewesen und habe «überall dort geholfen, wo es nötig war». Seine Kinder seien mit den Kindern von ihm aufgewachsen und zusammen in die Schule gegangen.

Grosse Trauer bei Familie und Vereinen

Röbi S. sagt weiter: «Es tut mir wahnsinnig leid für seine Frau und seine Kinder. Dass sie ihren Ehemann und Vater so früh und tragisch verloren haben. Es beschäftigt uns und tut uns allen weh, so einen Nachbarn zu verlieren.»

Er zeigt Blick die Todesanzeige, die er und auch andere Menschen erhalten haben. Darauf zu sehen: Theo W. am Schlagzeug. Der persönliche Abschiedstext der Familie beginnt mit einem Zitat vom bekannten Musiker Pepe Lienhard: «Es muss swingen – man muss es körperlich spüren.»

Die Trauer ist auch bei den Vereinen gross, in denen Theo W. war. Ein Club nimmt im Internet gar öffentlich mit einem Gruppenfoto und einem ebenfalls eindrücklichen Text von ihm Abschied. Am Ende wird der Verstorbene gar direkt angesprochen: «Lieber Theo, danke für alles, was du unserem Club und uns Menschen gegeben hast. Wir werden dich nicht vergessen.»

Die Ehefrau des Verstorbenen wollte sich gegenüber Blick nicht zu dem Tod ihres Mannes äussern.

Ob der Verstorbene einen schrecklichen Unfall hatte oder ob er gar Opfer eines Verbrechens wurde, untersuchen nun Polizei und Staatsanwaltschaft.

* Name geändert

** Name bekannt

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