Kein Wasser und nur Toastbrot
Schwedische Kinder aus Zürcher Horror-Wohnung befreit

In Zürich hat die Polizei zwei schwedische Kinder aus einer verbarrikadierten Wohnung befreit. Ihr Vater hatte sie eingeschlossen und ohne Wasser zurückgelassen. Der Mann wurde festgenommen und mittlerweile verurteilt.
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Den Kindern stand kein Wasser zur Verfügung.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei Kinder in Zürich ohne Wasser und Essen eingesperrt
  • Vater erhielt sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung
  • Kinder am 3. Februar 2026 innerhalb drei Stunden befreit
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Marian NadlerRedaktor News

Es muss eine Szene wie aus einem Horror-Film gewesen sein, die sich der Polizei in einer Wohnung in Zürich geboten haben muss: Zwei Buben, alleingelassen, ohne Essen und Getränke, in einer verbarrikadierten Wohnung.

Über den Vorfall berichtet jetzt die schwedische Zeitung «Dagens Nyheter». Der Einsatz soll demnach im Februar dieses Jahres stattgefunden haben. Die Tür zur Wohnung soll mit einem Vorhängeschloss gesichert gewesen sein. Auch die Fenster sollen vernagelt und mit Müllsäcken abgedunkelt gewesen sein.

Vermieter gab Hinweis

Bei den beiden Kindern handelt es sich laut «Dagens Nyheter» um schwedische Staatsbürger. In Schweden waren die beiden Buben zuvor ein Jahr lang als vermisst gemeldet gewesen. Die schwedische Polizei hatte im Februar 2025 erfolglos eine Suchaktion durchgeführt.

Die Schweizer Ermittler soll der Vermieter des Vaters mit einem Hinweis auf die richtige Fährte gelockt haben. Der Vater soll wegen Verletzung seiner Fürsorgepflicht gebüsst worden sein. Mittlerweile sollen die Buben zurück in Schweden sein.

Auf Anfrage bestätigt die Zürcher Staatsanwaltschaft lediglich, dass sie einen Strafbefehl gegen den Vater der beiden Kinder erlassen hat.

Buben hatten nur eine Packung Toast

«Der 52-jährige eritreische Staatsangehörige wurde mit Strafbefehl vom 26. März 2026 wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und eine Probezeit von zwei Jahren festgesetzt», heisst es in der Stellungnahme.

Dem vorgenannten Strafbefehl liege folgender Sachverhalt zugrunde: Der Vater schloss seine beiden Söhne am 3. Februar 2026 gegen 16.30 Uhr in seinem Zimmer ein und begab sich anschliessend zur Arbeit. Die Fenster des Zimmers waren mit einem Brett vernagelt und die Zimmertür war verschlossen. Den Kindern standen im Zimmer kein Wasser und lediglich eine Packung Toastbrot zur Verfügung. Aufgrund eines Hinweises rückte die Polizei am gleichen Abend aus und befreite die beiden Kinder gegen 19.30 Uhr aus dem Zimmer. Der Vater kehrte nach Ende seiner Arbeitsschicht gegen 22.40 Uhr nach Hause zurück und wurde dort von der Polizei festgenommen, heisst es von der Staatsanwaltschaft weiter.

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