Sie lernen es nicht!
Verletzter Zugsurfer (17) war schon letzte Woche dabei

Sie lernen es nicht! Am Mittwochabend kommt es auf der Zugstrecke zwischen Beinwil am See AG und Hitzkirch LU zu einem Personenunfall. Ein Jugendlicher erlitt auf dem Dach eines Zuges einen Stromschlag – er war bereits beim Unfall letzte Woche dabei.
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Fatale Mutprobe: Schweizer Trainsurfer feiern sich so im Netz.
Foto: Screenshot Youtube

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein 17-Jähriger wurde am Mittwoch in Mosen LU erheblich verletzt
  • Der Jugendliche erlitt einen Stromschlag auf einem Zugdach
  • Zugstrecke bei Mosen LU war vier Stunden gesperrt, Bahnersatzbusse wurden eingesetzt
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Es hört nicht auf: Bei der Luzerner Polizei ging am Mittwoch um 19.30 Uhr die Meldung ein, dass es beim Bahnhof Mosen LU zu einem Personenunfall gekommen sei. Vor Ort wurde ein erheblich verletzter Jugendlicher (17) vorgefunden. Durch einen Rettungshelikopter wurde der Teenager ins Spital geflogen. «Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Jugendliche auf dem Dach des Zugs und erlitt dabei einen Stromschlag», schreibt die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung.

Aufgrund des Unfalls war die Zugstrecke zwischen Beinwil am See und Hitzkirch während rund vier Stunden gesperrt. Es kamen Bahnersatzbusse zum Einsatz.

Sein Kollege verstarb letzte Woche beim Trainsurfen

In der vergangenen Woche starb ein Trainsurfer (†18) auf der selben Strecke. Auch er erlitt einen Stromschlag. Ein Begleiter des Toten wurde nicht verletzt. Kaum zu glauben: Nach Recherchen von Tele M1 handelt es sich bei dem am Mittwoch verletzten Trainsurfer um den Begleiter des verstorbenen Trainsurfers. Er erlebte vergangene Woche, wie sein Kollege beim Trainsurfen bei Beinwil am See ums Leben kam. 

Ein Anwohner hat den Vorfall miterlebt. «Es hat einen riesigen Knall und Blitz gegeben», erzählt er. Dann habe er den Jugendlichen beim Bahnhof gesehen und «fürchterlich schreien» gehört. «Ich brenne, mir brennt mein Bein», soll er geschrien haben. 

«Möchte nicht sterben, wie sein Kollege letzte Woche»

Tele M1 zitiert auch einen Ersthelfer, der beobachtete wie sich der Jugendliche zurück auf den Perron gekämpft habe. Er soll dem Ersthelfer immer wieder gesagt haben, dass er «nicht sterben möchte, so wie sein Kollege letzte Woche» und dass er seine Tat bereue.

Bereits am 24. Januar 2026 kam es im Bahnhof Zofingen zu einem gleich gelagerten Fall, wobei ein 17-Jähriger auf einen Güterwagen kletterte und ebenfalls von einem Stromschlag erfasst und tödlich verletzt wurde. Auch in Langenthal BE kam es im Januar zu einem tödlichen Vorfall. Adon T.* (†14) wurde beim Aufsteigen auf den Zug von einem Stromschlag getroffen und starb.

17-Jähriger klettert auf Zug und erleidet Stromschlag
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Gedenkstätte in Zofingen AG:17-Jähriger klettert auf Zug und erleidet Stromschlag
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