Seit 2021 spurlos verschwunden
Schweizer Cold Case wird Thema bei «Aktenzeichen XY»

Alishia Bucher aus Adligenswil LU ist seit 2021 spurlos verschwunden. Familie und Freunde fragen sich bis heute, was passiert ist. Die Ausstrahlung der Sendung «Aktenzeichen XY» soll neue Hinweise liefern.
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Alishia Bucher verschwand 2021.
Foto: Polizei Luzern

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seit 2021 bleibt Alishia Bucher aus Adligenswil LU spurlos verschwunden
  • Neue Hinweise lassen ein mögliches Tötungsdelikt vermuten
  • Sendung am 8. Juli soll weitere Hinweise aus der Bevölkerung bringen
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Janine EnderliRedaktorin News

Seit fünf Jahren wird Alishia Bucher (damals 21) vermisst. Trotz umfangreicher Ermittlungen, einer öffentlichen Vermisstenmeldung, eines DNA-Abgleichs und vielen Personenbefragungen blieb die Suche seit 2021 ohne Treffer. Im April wurde bekannt, dass der Fall um Bucher neu aufgerollt wird. 

In diesem Zusammenhang strahlt SRF am 8. Juli die Spezialausgabe «Aktenzeichen XY… Vermisst» aus. Das Verschwinden Buchers in Adligenswil LU hatte schweizweit für Schlagzeilen gesorgt. Unzählige Menschen fragen sich, was an diesem Mittwoch im April 2021 geschehen ist. Die Ermittler tappen immer noch im Dunkeln. 

Zuletzt wurde Bucher am Bahnhof Luzern gesehen. Danach verliert sich ihre Spur. Sogar ein internationaler DNA-Abgleich brachte keine neuen Erkenntnisse. 

Fall neu aufgerollt

Bucher litt vor dem Verschwinden an einer Alkohol- und Drogensucht, hatte sich einer Geschlechtsangleichung unterzogen und wurde «Luca» genannt. 

Die Strafuntersuchungsbehörden haben den Fall mittlerweile neu aufgerollt und zusätzliche Ermittlungen getätigt. Grund dafür sind neue Hinweise. «Nach heutigem Kenntnisstand kann auch ein Tötungsdelikt, bei welchem Alishia Bucher Opfer wurde, nicht ausgeschlossen werden», schrieb die Luzerner Polizei in einer Mitteilung vom April. 

Nach drei Monaten setzt die Polizei nun auf weitere Mithilfe aus der Bevölkerung und erhofft sich Hinweise nach der Ausstrahlung der Sendung. Wie SRF schreibt, werden in der Sendung neben dem Schweizer Fall noch vier Vermisstenfälle aus Deutschland thematisiert.

Belohnung von 5000 Franken

In der Sendung informiert Jürg Wobmann, Leiter der Kriminalpolizei der Luzerner Polizei, über den aktuellen Stand der Ermittlungen. «Wir nutzen die Möglichkeit, den Fall einem Millionenpublikum vorzustellen. Wir hoffen, dass die Ausstrahlung neue Hinweise zum Verschwinden von Alishia «Luca» Bucher bringt und damit zur Klärung des Falls beiträgt», sagt Jürg Wobmann in einer aktuellen Medienmitteilung.

Die Luzerner Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe. Gesucht werden Personen, die Angaben zum Verbleib von Alishia «Luca» Bucher oder ihren persönlichen Gegenständen machen können oder im Zusammenhang mit ihrem Verschwinden im April 2021 verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Für Hinweise, die zur Klärung des Falls oder zum Auffinden von Alishia «Luca» Bucher führen, ist eine Belohnung von 5000 Franken ausgesetzt. Hinweise nimmt die Luzerner Polizei unter Telefon 041 248 81 17 entgegen. Alle Meldungen werden vertraulich behandelt.

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