Darum gehts
- Anhaltende Trockenheit im Kanton Luzern gefährdet Wälder und Waldbesucher
- Äste und Kronen trocknen aus, Gefahr durch abbrechende oder umstürzende Bäume
- Regelmässige Kontrollen entlang von Strassen zur Sicherheit durchgeführt
Die anhaltende und durch wiederholte Hitzewellen sowie starke Winde verstärkte Trockenheit im Kanton Luzern setzt auch dem Wald zu. «Durch den Wassermangel können Äste und Kronenteile austrocknen und unerwartet abbrechen», heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons.
Einzelne Bäume könnten ganz absterben und in der Folge umstürzen. Waldbesucher sind aufgefordert, vorsichtig zu sein.
Erhöhte Gefahr
Durch den Wassermangel trocknen Äste und Kronenteile aus und können unerwartet abbrechen. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass künftig vermehrt Bäume aufgrund der anhaltenden Trockenheit direkt oder nach einem Schädlingsbefall absterben werden. Diese Entwicklungen sind nicht immer erkennbar und erhöhen die Gefahr entlang von Wegen, Spielplätzen, Grillstellen, anderen Erholungseinrichtungen und weiteren Infrastrukturen im und am Wald.
Für den Waldbesuch gelten folgende Empfehlungen:
- Signalisation beachten: offizielle Wege und markierte Routen bevorzugen
- Gefahrenbereiche meiden: Aufenthalt unter Bäumen mit dürren Ästen oder abgestorbenen Kronenbereichen meiden
- Wetterlage berücksichtigen: bei starkem Wind oder Sturm auf Waldbesuch verzichten
Regelmässige Kontrollen entlang von Strassen
Viele Strassen führen durch oder entlang von Wäldern. Im Kanton Luzern werden die Waldbestände entlang von Kantons- und Nationalstrassen regelmässig kontrolliert und gepflegt. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Waldeigentümerschaft bei der aufwendigen Holzerei zu entlasten.