Darum gehts
- Rega flog über Ostern 2026 mehr als 190 Einsätze schweizweit
- 60 Prozent mehr Einsätze als 2025, viele durch Wintersportunfälle verursacht
- Drei Bergretter und Rettungswinden bei schwierigen Bergungen eingesetzt
Hektische Ostertage für die Rega: Die Helikoptercrews der Rega flogen zwischen Karfreitag und Ostermontag schweizweit über 190 Einsätze – ein massiver Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Wie die Rega per Medienmitteilung bekannt gab, machten Wintersportunfälle und Lawinen den grössten Anteil unter den Notfällen aus.
Daneben kam es auch zu akuten, krankheitsbedingten Hilferufen sowie zu Einsätzen wegen Arbeits-, Verkehrs- oder Freizeitunfällen. Unter anderem musste eine Gleitschirmpilotin am Freitagabend nach einem Absturz in der Nähe von Troinex GE gerettet werden.
Vermehrte Einsätze mit Rettungswinden
Bei einigen der anspruchsvollen Einsätze wurden Rettungswinden genutzt, um Verunfallte zu transportieren. Wie die Rega berichtete, musste am Sonntag in der Areuse-Schlucht NE ein abgestürzter Wanderer aus unwegsamem Gelände geborgen werden. Aufgrund der engen Verhältnisse kein leichtes Unterfangen.
Neben dem Notarzt brauchte es drei Bergretter der Alpinen Rettung Schweiz (ARS), um den Verletzten zu sichern und in eine Position zu bringen, von der aus er per Winde ins Spital gebracht werden konnte.
Auch in Rochers-de-Naye VD und oberhalb von Engelberg OW mussten die Rega bei Einsätzen auf Rettungswinden zurückgreifen.
Mehr Sonne führt zu mehr Unfällen
Im Gegensatz zu Ostern 2025, das nicht so schönes Wetter verzeichnete, stiegen die Einsatzzahlen dieses Jahr um 60 Prozent. Neben den Wetterbedingungen spiegeln die Zahlen laut Rega auch das aktuelle Freizeitverhalten der Schweizer Bevölkerung sowie das der ausländischen Touristen wider.