Während Gewitter verschwunden
Finne seit Tagen am Matterhorn vermisst

Drama am Matterhorn: Seit Freitag wird ein finnischer Bergsteiger vermisst. Er war allein in einem schweren Gewitter unterwegs. Nun schwindet die Hoffnung – Retter haben bereits seine Jacke gefunden.
Kam es während eines Unwetters zum Absturz? (Symbolbild)
Foto: Screenshot Webcam Zermatt

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Finnischer Bergsteiger seit 31. Juli 2026 am Matterhorn vermisst
  • Jacke und Ausrüstung des Mannes wurden von Schweizer Rettern gefunden
  • Schlechtes Wetter: Gewitter tobte in der Region während seines Abstiegs
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Seit Freitag fehlt von einem finnischen Bergsteiger jede Spur. Der Mann wollte laut dem finnischen Newsportal MTV Uutiset den Gipfel des Matterhorns im Alleingang bezwingen. Ein fataler Entscheid?

Zu diesem Zeitpunkt tobte ein schweres Gewitter in der Grenzregion zwischen der Schweiz und Italien. Als seine Ehefrau nichts mehr von ihm hörte, schlug sie sofort Alarm.

Botschaften wurden informiert

Augenzeugen berichten, der Finne habe den Gipfel noch erreicht. Das Drama spielte sich offenbar beim Abstieg über die Westwand auf der Schweizer Seite ab. Derzeit vermutet man, dass er während eines Unwetters, das an dem Abend über die Region zog, in die Tiefe stürzte.

Schweizer Retter machten bereits eine traurige Entdeckung. Sie fanden eine Jacke und weitere Ausrüstungsgegenstände am Berg. Diese gehören laut den Behörden dem Vermissten.

Die finnischen Botschaften in Bern und Rom sind eingeschaltet und stehen mit den lokalen Behörden in Kontakt. «Der Fall wird von beiden Seiten bearbeitet», heisst es in einer kurzen Stellungnahme. Ob das Wetter beim mutmasslichen Unfall die entscheidende Rolle spielte, ist noch unklar. Die Suche nach dem Mann geht weiter.

Bergretter rät vom Aufstieg ab

«Ohne Steigeisen und im T-Shirt könntest du jetzt auf das Matterhorn», erklärte der Zermatter Bergführer und Rettungschef Anjan Truffer (52) Mitte Juli gegenüber Blick. Doch das bedeutet nicht, dass der Aufstieg einfacher ist – die extreme Hitze macht den berühmten Gipfel gefährlich. «Wer den Berg nicht kennt, hat nichts am Matterhorn verloren – es ist zu gefährlich!»

Das lokale Bergführer-Büro «Zermatters» empfiehlt sogar, ganz auf Bergtouren verzichten. Man solle «bis auf Weiteres auf eine Besteigung des Matterhorns zu verzichten», heisst es in einem Schreiben, das Blick vorliegt.

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