Unfall im Kanton Waadt
Minderjähriger (16) am Steuer – Frau (†74) tot

Am Sonntag ist es im Kanton Waadt zu einem tödlichen Unfall gekommen. Jetzt ermittelt das Jugendgericht.
Bei dem heftigen Unfall kam eine Frau (†74) ums Leben. (Symbolbild)
Foto: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Verfolgungsjagd in Freiburg: Flucht endet mit tödlichem Unfall im Kanton Waadt
  • Frau (†74) stirbt, Fahrer (76) schwer verletzt, zwei Jugendliche festgenommen
  • 16 Einsatzkräfte, vier Ambulanzen, Helikopter; Strasse stundenlang gesperrt
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Marian NadlerRedaktor News

Am Sonntag, gegen 15.20 Uhr, versuchten Beamte der Freiburger Kantonspolizei in Sâles FR einen PKW mit mutmasslich gestohlenen Kontrollzeichen anzuhalten. Beim Anblick der Polizei flüchtete der Fahrer. Das Fahrzeug blieb zunächst verschwunden, und erste Suchaktionen verliefen erfolglos.

Am Nachmittag, gegen 16 Uhr, wurde derselbe Wagen von einer Freiburger Streife in Grandsivaz FR gesichtet. Es kam zu einer Verfolgungsjagd, und in Zusammenarbeit mit Streifen des Kantons Waadt wurde eine gemeinsame Operation zur Abfangung des flüchtenden Fahrzeugs eingeleitet.

Jugendliche festgenommen

Nahe Granges-près-Marnand VD, auf der Strasse nach Sassel VD, verlor der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden PKW. In diesem zweiten Fahrzeug befanden sich zwei Personen aus der Region.

Die Beifahrerin des zweiten Fahrzeugs, eine Schweizerin (†74), verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer, ein Schweizer (76), wurde mit schweren Verletzungen per Helikopter in ein Spital nach Bern geflogen.

Die Insassen des flüchtenden Fahrzeugs, zwei Schweizer (beide 16) aus der Gegend um Payerne VD, wurden festgenommen. Auch sie wurden verletzt und in ein Spital eingeliefert.

Helikopter der Rega im Einsatz

Das Jugendgericht wurde informiert und hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen führt die Waadtländer Kantonspolizei.

Die Strasse zwischen Sassel und Granges-près-Marnand war für mehrere Stunden gesperrt, um den Rettungskräften das Eingreifen zu ermöglichen und die Ermittlungen durchzuführen. Für dieses Ereignis waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Freiburg, der Kantonspolizei Waadt, Spezialisten der Verkehrseinheit, vier Krankenwagen und ein Helikopter der Rega erforderlich.

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