Von wegen Geld zurück
Betrüger zocken Touris mit Whatsapp-Trick ab

Ferien gebucht, Hotel bezahlt und plötzlich gibts vom Hotel Geld zurück. Zu schön, um wahr zu sein? In der Tat. Betrügerbanden finden immer neue Wege, um Leute um ihr Geld zu bringen.
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Die Liste an Betrugsmaschen wird immer länger. Fast täglich tauchen Meldungen zu neuen Tricks auf.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Betrüger nutzen Whatsapp für gefälschte Rückerstattungsnachrichten zu Hotelbuchungen in der Schweiz
  • Ein Leser erhielt Nachricht über 558 CHF Rückerstattung, klickte nicht darauf
  • BACS meldet Anstieg solcher Betrugsfälle, besonders bei Hotelkunden
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Angela RosserJournalistin News

Ein Blick-Leser meldet, dass er plötzlich eine Nachricht via Whatsapp erhalten hat, in der es hiess, er habe zu viel für sein Hotel bezahlt. Er habe Anspruch auf eine Rückerstattung.

Dazu müsse er lediglich auf einen Link klicken, seine persönlichen Daten eingeben – dann werde er mehrere Hundert Franken zurückerhalten. Ganze 558 Franken sollte es angeblich zurückgeben. Ein Betrag, den man sich natürlich ungern durch die Lappen gehen lassen würde.

Draufgeklickt habe er zum Glück nicht, sagt er. Bei der Nachricht handelt es sich nicht um eine Nachricht seines Reiseanbieters oder seines Hotels. Dahinter stecken wieder einmal Betrügerbanden. Besonders erschreckend für ihn war, dass die Nachricht sehr echt aussah und es sich tatsächlich um das von ihm gebuchte Hotel gehandelt habe.

Schockierend ist, dass gefühlt täglich neue Betrugsmaschen auftauchen. Mittlerweile muss man praktisch bei jeder Nachricht, ob per SMS, Mail oder Telefon, erst einmal skeptisch sein und überprüfen, ob tatsächlich die Person oder die Firma dahintersteckt, die sich gemeldet hat.

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In seinem Umfeld gebe es mehrere Personen, die eine solche Nachricht erhalten hätten. «Das beschriebene Phänomen ist schon seit längerer Zeit bekannt und eine von vielen Varianten von Phishing», teilt die Kantonspolizei Zürich auf Anfrage von Blick mit.

Auch das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) warnt vor solchen Angriffen. «Momentan verzeichnet das BACS einen Anstieg an Meldungen zu betrügerischen Whatsapp-Nachrichten im Zusammenhang mit Hotelbuchungen. Die Täterschaft nutzt dabei besonders perfide und glaubwürdige Maschen, um an die Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen», so das BACS.

So tappst du nicht in die Falle
  • Bleib misstrauisch, auch wenn der Absender deine genauen Buchungsdetails kennt.
  • Klicke auf keinen Fall auf Links und gib auf verlinkten Seiten nie deine Kreditkarten- oder Bankdaten ein.
  • Um Rückerstattungen zu erhalten, musst du niemals Zugangsdaten angeben oder QR-Codes scannen.
  • Geh im Zweifelsfall auf Nummer sicher: Suche die Telefonnummer des Hotels oder der Buchungsplattform heraus und rufe dort an.
  • Bleib misstrauisch, auch wenn der Absender deine genauen Buchungsdetails kennt.
  • Klicke auf keinen Fall auf Links und gib auf verlinkten Seiten nie deine Kreditkarten- oder Bankdaten ein.
  • Um Rückerstattungen zu erhalten, musst du niemals Zugangsdaten angeben oder QR-Codes scannen.
  • Geh im Zweifelsfall auf Nummer sicher: Suche die Telefonnummer des Hotels oder der Buchungsplattform heraus und rufe dort an.
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