Betreiberpaar zeigt sich in der Öffentlichkeit
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Erstmals seit der Tragödie:Betreiberpaar zeigt sich in Öffentlichkeit

Todeszahl steigt auf 41
Brand-Opfer (†18) starb in Zürcher Unispital

In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Jessica und Jacques Moretti auf dem Weg zur Anhörung.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Verheerende Brandkatastrophe in Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
  • Bar-Betreiberpaar Jacques und Jessica Moretti befragt, Jacques Moretti kam in Polizeigewahrsam
  • Feuer wurde durch Wunderkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst
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Blick Newsdesk
13:26 Uhr

Ärzte verlieren Kampf um Schweizer (†18)

Von Johannes Hillig, Redaktor am News-Desk

Die Ärzte kämpften um sein Leben. Vergeblich! Ein Monat nach der Horror-Nacht von Crans-Montana ist ein Schweizer (†18) am Samstag verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41, wie die Walliser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilt. Wo das Opfer in Behandlung war, blieb zunächst offen.

Ein Brandopfer starb im Zürcher Unispital.
Foto: KEYSTONE

Wie Blick weiss, starb der 18-Jährige im Unispital. Auf Anfrage teilt das USZ mit, aktuell würden fünf weitere Schwerverletzte dort behandelt. Ihr Zustand? «Alle sind weiterhin in einem kritischen Zustand», so Sprecher Marcel Schlatter zu Blick. 

Die Gemeinde, in der seit Freitag Rennen im Ski-Weltcup stattfinden, hat mehrere Gedenkveranstaltungen geplant, darunter eine kurz vor 11 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt läuteten alle Kirchenglocken im Ort. Später am Tag findet in der Kathedrale von Sitten eine Gebetswache statt.

Vor der Abfahrt der Männer im Ski-Weltcup gedachten Bundesrat Martin Pfister, der Walliser Staatsrat Christophe Darbellay und Nationalratspräsident Pierre-André Page am Ort der Gedenkstätte der Opfer des Brandes.

11:49 Uhr

Sportminister gedenkt Opfern

Von Johannes Hillig, Redaktor am News-Desk

Es sollte ein schöner Start ins Jahr werden, doch die Silvester-Feier endete in einer Tragödie. Inzwischen ist ein Monat nach dem Inferno von Crans-Montana vergangen. Viel ist seitdem passiert. Falls du den Überblick verloren hast, hier eine Zusammenfassung. 

Um der Opfer zu gedenken, ist Bundesrat Martin Pfister nach Crans-Montana gereist. Der Bundesrat und seine Delegation gedachten kurz vor Beginn der Abfahrt der Männer im Ski-Weltcup der Opfer am Ort der Gedenkstätte.

Bundesrat Martin Pfister gedenkt den Opfern von Crans-Montana.

Der Sportminister kam gegen 9.30 Uhr nach Crans-Montana. Er wurde von seiner Tochter, dem Walliser Staatsrat Christophe Darbellay und dem Präsidenten des Nationalrats Pierre-André Page begleitet.

Die Delegation traf zunächst junge Skifahrer aus der Region, bevor sie sich zum Mahnmal begab. Die Politiker legten dort einen Blumenkranz nieder und trugen sich in das Kondolenzbuch ein. Der Gedenkort, der sich nun in der Nähe der Kapelle St-Christophe befindet, zählt mehrere hundert Beileidsbekundungen, die seit den Ereignissen vom 1. Januar dort hinterlegt wurden.

Auch Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrat Beat Jans hatten sich in den Tagen nach der Tragödie in den Walliser Ferienort begeben.

01:59 Uhr

Ermittler ordneten Autopsien bei nur zwei von 40 Todesopfern an

Von Daniel Kestenholz, Redaktor Nachtdienst

Nach dem Brand in Crans-Montana wurden von 40 Todesopfern nur zwei obduziert – die übrigen Leichen freigegeben, ohne dass die Todesursachen geklärt wurden. Wie die ​«NZZ am Sonntag»​ berichtet, überlässt es die Walliser Staatsanwaltschaft den Opferfamilien, zu entscheiden, ob jetzt Exhumierungen und Obduktionen erfolgen sollen. Anwälte kritisieren dies als verwerflich, da die Ermittlungsbehörde gesetzlich selbst entscheiden müsse.

Das italienische Golftalent und Crans-Montana-Opfer Emanuele Galoppini (†16) – die Walliser Staatsanwaltschaft verzichtete auf seine Autopsie. Die Staatsanwaltschaft von Rom holte diese Arbeit nach.

«Es ist verwerflich, diese immense Verantwortung den trauernden Opferfamilien aufzubürden», wird Opferanwalt Romain Jordan zitiert. Er ist überzeugt, die Staatsanwaltschaft drücke sich um die Entscheidung, um nicht vor der ganzen Welt zugeben zu müssen, dass sie von Anfang an Autopsien hätte anordnen sollen.

Die Entscheidungslage war vom Unglückstag an chaotisch: Identifikationen wurden angeordnet, Autopsien jedoch nicht. Erst nach Intervention von Anwälten wurden zwei Leichen gesichert. Ein Ermittlungsauftrag liess die Polizei sogar nach bereits freigegebenen Leichen suchen. Die Auswahl der obduzierten Opfer wirkte willkürlich.

Italien führte mehr Autopsien durch – fünf der eigenen Opfer – und reagierte entsetzt über die Schweizer Nachlässigkeit. Die Affäre sorgt für diplomatische Spannungen; der italienische Botschafter wurde zurückgerufen.

Von Expertenseite wird betont, dass Autopsien bei nicht natürlichen Todesfällen zwingend erforderlich sind, um Schuldfragen zu klären.

31.01.2026, 22:20 Uhr

Harter Alkohol für Minderjährige in Inferno-Bar

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Der Betreiber der abgebrannten Bar Le Constellation, Jacques Moretti (49), erhielt im April 2020 vom Kanton Wallis einen Strafbefehl, weil seine Bar harten Alkohol an Minderjährige abgegeben hatte. Das zeigen Recherchen der «NZZ am Sonntag»

Zuvor war eine 17-Jährige in halb-komatösem Zustand im Dorfzentrum von Crans-Montana gefunden worden, die davor unter anderem im Le Constellation war und dort Wodka konsumiert hatte. Das geht aus dem Strafbefehl und Verhörprotokollen der Gemeindepolizei Crans-Montana hervor, die der Zeitung vorliegen. Bei einer Gruppe von sieben jungen Frauen war nur das Alter der einzigen Volljährigen kontrolliert worden.

Jacques Moretti kassierte einen Strafbefehl, weil er Minderjährigen harten Alkohol ausschenkte.
Foto: AFP

Moretti als Betreiber der Bar wurde für die nachlässigen Kontrollen mit einer Busse von 300 Franken bestraft. Aus den Akten geht nicht zweifelsfrei hervor, ob der Strafbefehl rechtskräftig wurde. 

Morettis Anwälte reagierten nicht auf eine Anfrage. In der Brandnacht waren ebenfalls sehr junge Personen anwesend. Unter den Todesopfern sind zwei 14-Jährige. 

In den Einvernahmen der vergangenen Woche betonten sowohl Jacques Moretti als auch seine Frau Jessica, dass ihre Bar vor dem Brand korrekte Alterskontrollen durchgeführt habe. Von Jacques Moretti waren bereits bisher mehrere Verurteilungen bekannt. Darunter eine Verurteilung in Crans-Montana wegen Beschäftigung eines Schwarzarbeiters beim Umbau der Unglücksbar. Seine Anwälte nahmen keine Stellung.

31.01.2026, 15:57 Uhr

Werden jetzt die Immobilien der Morettis in Frankreich beschlagnahmt?

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Im Zuge der Ermittlungen zum Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana VS sollen die Schweizer Behörden Frankreich um die Beschlagnahme der Immobilien des Ehepaars Moretti in Frankreich ersucht haben. Das berichten «Nice-Matin» und «La Dépêche du Midi» übereinstimmend. Beschlagnahmt werden könnten demnach eine Wohnung in Cannes und das Haus der Morettis auf Korsika. 

Ein entsprechender Antrag soll die französischen Behörden bereits am 14. Januar per E-Mail erreicht haben. Der Antrag zielt auch auf die französischen Bankkonten des Paares ab.

Eine Aufnahme von «Nice-Matin» zeigt den Wohnblock in Cannes, in dem die Morettis eine Wohnung besitzen.
Foto: PHOTOPQR/NICE MATIN/MAXPPP

Jacques Moretti soll den Wert seiner Immobilien ohne Hypotheken während der Vernehmung auf 300'000 bis 400'000 Franken beziffert haben. Das berichtete «Le Parisien» kürzlich. Das Paar hat sich in den vergangenen Jahren ein kleines Immobilien-Imperium in Frankreich und der Schweiz aufgebaut. 

Die Wohnung in Cannes soll 2021 für umgerechnet 394'000 Franken erworben worden sein, wobei Schulden von fast 350'000 Franken entstanden sein sollen. Seitdem wurde sie über Airbnb vermietet. Weitere Hintergründe zum Moretti-Imperium erfährst du in diesem Blick+-Text meiner Kollegen Dorothea Vollenweider und Beat Michel.

31.01.2026, 13:30 Uhr

Jessica Moretti: «Wir sind es den Opfern schuldig»

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Am Tag der Verhaftung, als Journalisten das Betreiber-Paar auf dem Weg zum Gericht in Sion belagerten, war Jessica Moretti sichtlich aufgelöst. Bedrängt von Medienvertretern, entschuldigte sie sich weinend bei den Opfern, den Verletzten und den Angehörigen der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Nun trat sie erneut vor die Kameras.

Nach einem Termin auf der Polizeiposten in Sion hat Jessica Moretti, Mitbetreiberin der Bar Le Constellation und Ehefrau von Jacques, dem italienischen Fernsehsender TG1 ein Interview gegeben. Anlass war die Anhörung eines Mitarbeiters der Bar im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Silvesternacht. Moretti erschien über den Haupteingang und verliess das von Journalisten umringte Gebäude nach Abschluss der Anhörung über den Hinterausgang. 

Im kurzen Interview erklärte sie, sie sei erschienen, weil man sich dazu verpflichtet fühle. «Wir sind es den Opfern schuldig, an die wir jeden Tag denken», sagte Moretti. Sie kündigte an, die Ermittlungen aufmerksam zu verfolgen.

«Wir erwarten viel von der Untersuchung»
0:45
Jessica Moretti bei TG1:«Wir erwarten viel von der Untersuchung»
31.01.2026, 08:03 Uhr

Baupläne zeigen: Le Constellation hatte zweiten Notausgang – der war blockiert

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Im Fall der tödlichen Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation in Crans-Montana gibt es neue, brisante Erkenntnisse. Wie «SRF» berichtet, zeigen bislang unter Verschluss gehaltene offizielle Baupläne, dass sich im Untergeschoss der Bar ein zweiter Notausgang befand. Dieser Fluchtweg war in der Unglücksnacht jedoch verstellt.

Der von «SRF» rekonstruierte Grundriss weist im hinteren Bereich des Untergeschosses, gegenüber den Toiletten, eine Tür aus, die als Notausgang ins Treppenhaus führte. Bislang war ein zusätzlicher Fluchtweg im Untergeschoss nicht bestätigt worden. Die Recherchen, gestützt auf Baupläne, Fotos, Videos und Zeugenaussagen, belegen nun dessen Existenz eindeutig.

Besonders brisant: Überwachungskamera-Aufnahmen aus den Ermittlungsakten zeigen den Notausgang kurz vor Ausbruch des Feuers. Direkt vor der Türe steht ein Barhocker, der den Fluchtweg blockiert haben könnte. Wer den Stuhl dort platzierte, ist nicht bekannt. Ebenfalls offen bleibt, ob Gäste diesen Ausgang überhaupt benutzen konnten oder ob Rettungskräfte über diesen Weg Zugang zur brennenden Bar fanden.

In früheren Stellungnahmen hatten die Anwälte des Barbetreibers Zweifel geäussert, dass es sich bei der auf Fotos sichtbaren Tür um einen Notausgang gehandelt habe oder dass dieser zur Zeit des Brandes versperrt gewesen sei. Die nun veröffentlichten Dokumente werfen jedoch neue Fragen auf und stellen diese Darstellung infrage.

30.01.2026, 16:18 Uhr

Französischer Nationalverband der Opfer sieht «mangelhafte» Hilfsorganisation

Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk

Gut einen Monat nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana sieht der französische Nationalverband der Opfer von Angriffen und Massenunfällen (Fenvac) «Mangel an Koordination» in der Hilfeleistung für die Opfer der Silvesternacht, heisst es in einer Medienmitteilung am Freitag. 

Konkret nennt Fenvac anhaltende Schwierigkeiten für Angehörige die richtigen Ansprechpartner in diesem komplexen grenzüberschreitenden Fall zu finden. Dies sei eine zusätzliche Belastung für Familien, die bereits einen Angehörigen verloren hätten oder am Krankenbett schwer verletzter Opfer sässen.

Kritik an finanziellen Hürden

Der Verband hat den Behörden deshalb sechs konkrete Vorschläge zur besseren Unterstützung unterbreitet. An oberster Stelle stehe die schnellstmögliche Organisation einer zentralen Informationsstelle und die Benennung von Koordinatoren.

Auch die finanziellen Hürden werden kritisiert. «Bis heute gab es keine Vorauszahlung», sagt Sophie Cormary, Vizepräsidentin von Fenvac, gegenüber AFP. Sie bezeichnet die Situation angesichts der Tatsache, dass Frankreich umfassendere Schutzmechanismen eingeführt hat, als «skandalös» für die französischen Opfer.

Rechtliche Lage sei durch Ländergrenzen komplex

Die Forderung des Verbands: Eine «koordinierte und faire Vergütungsstrategie», um eine ungleiche Behandlung aufgrund der Nationalität zu vermeiden. Verkompliziert werde die Situation auch durch das grenzübergreifende Verfahren. In der Schweiz liefe die Hauptuntersuchung, in Frankreich eine «Spiegeluntersuchung». 

Da Frankreich jedoch nicht als Nebenkläger auftreten könne, sei ihnen kein direkter Zugang zu Akten möglich, beklagt Cormary. Angehörige würden deshalb erst «über die Medien oder sozialen Netzwerke» neuen Ermittlungsschritten erfahren, ohne selbst jedoch rechtliche Schritte einleiten zu können. 


30.01.2026, 11:13 Uhr

«Ich verkroch mich in eine Ecke und wartete auf das Ende»

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Seit dem Brand in Crans-Montana steht das Leben der Familie Aubrun still. «Für uns existiert das Jahr 2026 nicht», sagt Lionel Aubrun, Vater von Matthieu (27), gegenüber RTS. Matthieu hatte erst zwei Wochen zuvor seine Arbeit im Le Constellation aufgenommen.

In der Silvesternacht wurden 25 Prozent seines Körpers verbrannt, zudem wurde seine Lunge durch giftige Rauchgase schwer geschädigt. Lange schwebte er in Lebensgefahr und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Kurz davor telefonierte er noch mit seinen Eltern: «Ich konnte nicht rausgehen und die anderen wegschubsen. Ich verkroch mich in einer Ecke und wartete auf das Ende.»

Seit dem 1. Januar lebt die Familie Aubrun in Metz, rund 170 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt, um täglich an Matthieus Seite zu sein. Der junge Mann hat über zwölf Kilogramm verloren und steht vor einem jahrelangen Heilungsprozess. Seine Hände sind stark beschädigt, eine lange Rehabilitation ist unumgänglich. Für die Heilung der Hauttransplantate muss er die Sonne etwa zwei Jahre lang meiden und fast rund um die Uhr Kompressionskleidung tragen.

Zwar ist Matthieu inzwischen ausser Lebensgefahr und wird nicht mehr künstlich beatmet, doch sein Vater beschreibt ihn als «einen jungen Mann im Körper eines 90-Jährigen». Jeder Satz kostet ihn Kraft und Atem. Für die Familie beginnt nun ein neues Leben – geprägt von den körperlichen, psychischen und finanziellen Folgen der Tragödie, aber auch von der Hoffnung, dass Verantwortung übernommen wird.

30.01.2026, 08:56 Uhr

Vater von Brandopfer kritisiert Schweizer Behörden

Von Angela Rosser, Redaktorin am Newsdesk

Sein Sohn, der 18-Jährige Luka, wurde in der Silvesternacht beim Brand im Le Constellation verletzt. Er erlitt schwere Verbrennungen und liegt noch immer im Koma im Universitätsspital Waadt. «Er wird hervorragend betreut», sagt sein Vater Hugues Blatti im Interview mit RTS.

Über die Schweizer Behörden verliert er keine so lobenden Worte. Diese enttäuschten ihn zutiefst. «Wir haben so gut wie gar keinen Kontakt», kritisert er. «Im Gegensatz dazu hat sich Frankreich gemeldet, sogar mit einem Treffen bei Präsident Macron», sagt Blatti und fordert mehr Hilfe für die Opfer: «Die Versicherungssummen reichen nicht. Es braucht einen Fonds, um alle zu entschädigen.» 

Gemeinsam mit anderen Familien hat er den Verein Swisshearts gegründet, um Spenden zu sammeln.

Hugues Blatti ist Vater eines Brandopfers und übt harsche Kritik an den Schweizer Behörden.
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