Nach der tödlichen Explosion im Kraftwerk Ritom im Dorf Piotta im Kanton Tessin Anfang September haben Untersuchungen nun ein neues Detail ans Licht gebracht. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, wurden in den vergangenen Wochen eine Reihe komplexer technischer Untersuchungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs und der Umstände angeordnet.
Diese Untersuchungen wurden durch die Auswertung von Spuren ergänzt, die von der Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit dem Kriminaltechnischen Institut (FOR) Zürich gesammelt wurden. Insbesondere hat sich aus dem kürzlich vom FOR vorgelegten vorläufigen Bericht ergeben, dass die Explosion durch eine noch nicht bestimmte Menge Schwarzpulver verursacht wurde, dessen Herkunft ebenfalls noch ermittelt werden muss.
Die von Staatsanwältin Valentina Tuoni koordinierten Ermittlungen werden fortgesetzt. Angesichts der laufenden Ermittlungen werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.