VA ZULIAN BLOW JOB
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Kuriose St.Galler Geschichte:Ist das der teuerste Blowjob der Schweiz?

St. Galler Strafbefehl zeigt
Dieser Blowjob wurde richtig teuer

Oralsex am Steuer: Ein 24-jähriger Rumäne muss nach einer Fahrt in St. Gallen 360 Franken Busse zahlen. Mit Gebühren beläuft sich die Rechnung gemäss Strafbefehl auf fast 1000 Franken.
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Passiert ist es auf der Zürcher Strasse in St. Gallen.
Foto: Sandro Zulian

Darum gehts

  • Ein Autofahrer liess sich in St. Gallen während der Fahrt oral befriedigen, dafür kassiert er jetzt einen Strafbefehl
  • Inklusive Busse, Gebühren für Staatsanwaltschaft und Polizei wird eine Rechnung von fast 1000 Franken fällig
  • Oralsex beim Autofahren ist zwar nicht explizit verboten, aber alles, was ablenkt, kann geahndet werden
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Sandro ZulianReporter News

Es ist Montag, 13. Juli 2026, in der Stadt St. Gallen. Auf der Zürcher Strasse stadtauswärts, unmittelbar vor dem Stadion des FC St. Gallen, fährt ein Mann mit seinem Auto Richtung Gossau SG. Den Zustand des Fahrers dürfte man mindestens als «leicht abgelenkt» bezeichnen, denn: «Der Beschuldigte wurde von seiner Beifahrerin oral befriedigt, wodurch seine Aufmerksamkeit nicht mehr der Strasse und dem Verkehr zugewandt und die Bedienung des Fahrzeugs erschwert war.»

Diese Worte wählt die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen in einem Strafbefehl gegen einen 24-jährigen Rumänen, der im Kanton Aargau wohnt. Doch die fahrende Frivolität im Auto hielt nicht lange. Aus dem Entscheid vom September geht zwar nicht hervor, wie die Liebschaft auf Rädern aufflog. Höchstwahrscheinlich wurden die beiden triebgesteuerten Turteltauben auf ihrer Spritztour aber von der Polizei beobachtet.

Die Gesetzeshüter dürften das Paar rausgewunken haben. Später fühlt zumindest der Fahrer die volle Härte des Gesetzes. Gern hätte Blick mit dem anzüglichen Autofahrer ein paar Worte gewechselt. Er blieb für Blick an seinem Aargauer Wohnort jedoch unauffindbar.

«Wir sprechen sie auf dieses Verhalten an»

Zum konkreten Fall kann die Stadtpolizei St. Gallen keine Auskunft erteilen. Mediensprecher Dionys Widmer sagt aber allgemein: «Wir arbeiten regelmässig mit Beobachtungsposten. Diese melden dann gegebenenfalls auffälliges Fahrverhalten, halten Verkehrsteilnehmer an und sprechen sie auf dieses Verhalten an.»

Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St. Gallen.
Foto: Stadtpolizei St. Gallen

Zudem könne es vorkommen, dass Beamte der Polizei im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle zusätzlich spezielles Fahrverhalten bemerken und dieses melden. Man kann also nur ahnen, welches Bild sich den Polizisten im Osten der Stadt St. Gallen geboten haben muss.

Fast 1000 Franken Strafe für Liebelei

Weil der Rumäne auf seiner Lustfahrt zudem keinen Sicherheitsgurt trug, verdonnern ihn die Behörden nun wegen Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Busse von 360 Franken. Inklusive Gebühren für Polizei und Staatsanwaltschaft muss er fast 1000 Franken bezahlen. Ob die Frau für die Liebelei auch einen Strafbefehl erhalten hat, ist nicht bekannt.

Dass die «gebende Seite» nicht immer straffrei davonkommt, davon zeugt ein Fall im Wallis aus dem Jahr 2025. Nach einem Unfall wegen Oralsex im Auto in Crans-Montana wurde eine 25-jährige Beifahrerin von einem Gericht wegen schwerer Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse von 500 Franken verdonnert. «Le Nouvelliste» berichtete damals darüber.

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