Nach Grossbrand
So geht es für das Berghotel Bischofalp nach dem Brand weiter

Am Mittwochabend kam es im Berghotel Bischofalp in Elm zu einem Grossbrand. Erhebliche Teile des Hotels wurden durch das Feuer zerstört. Die Eigentümer wollen das Bauprojekt und den Betrieb der Bischofalp dennoch weiterführen.
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In der Nacht auf Donnerstag stand das Berghotel Bischofalp in Flammen.
Foto: Glarner Polizei

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Im Berghotel Bischofalp in Elm brach Mittwoch Feuer aus.
  • Niemand wurde verletzt; Ursache und Schaden werden abgeklärt.
  • Projekt und möglicher Betrieb sollen trotz Schäden weiterverfolgt werden.
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Das Berghotel Bischofalp im Wintersportgebiet Elm GL stand am Mittwochabend in Flammen. Gegen 21.45 Uhr brach aus bisher ungeklärten Gründen ein Feuer aus. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude befand, konnte sich selbst retten. Verletzt wurde niemand.

Im Verlauf der Nacht brachten die Feuerwehren von Glarus Süd und Glarus den Brand unter Kontrolle. Wegen der abgelegenen Lage dauerten die anspruchsvollen Löscharbeiten bis in die Morgenstunden, gab der Verwaltungsrat des Berghotels am Samstag in einer Medienmitteilung an.

Erhebliche Teile des Hotels zerstört

Bis zum Wochenende ist eine Brandwache wegen immer wieder aufflammender Schwelbrände eingerichtet, heisst es weiter. Spezialisten der Kantonspolizei Glarus klären die Brandursache ab. Bislang liegen dazu keine gesicherten Angaben vor.

Der Sachschaden durch den Brand ist enorm. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich das Hotel in einer umfangreichen Ausbauphase. Besonders stark betroffen ist der südöstliche, neu erstellte Teil des Hotels, schreibt der Verwaltungsrat. «Nach einer ersten Einschätzung müssen Teile des Neubaus einschliesslich der Dachkonstruktion abgebrochen und wieder aufgebaut werden», heisst es hierzu in der Mitteilung.

Auch das Restaurant weise erhebliche Schäden auf. Der ältere Gebäudeteil und die bergseitigen Bereiche seien teilweise erhalten geblieben, jedoch von Russ- und teilweise von Löschwasserschäden betroffen. Eine abschliessende Schadenaufnahme sei noch nicht möglich, werde aber angestrebt, sobald der Brandplatz von den Untersuchungsbehörden freigegeben wird, betonte der Verwaltungsrat weiter.

Notbetrieb für Wintersaison wird geprüft

Und wie steht es um die Zukunft des Ausbauprojekts? Eigentlich hätte das erweiterte Berghotel für die Wintersaison in wenigen Wochen öffnen sollen. Mit dem Ausbau war auch eine Aufstockung der Zimmer und Betten geplant.

Trotz erheblicher Schäden sind Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und die Eigentümerfamilie Hefti einig: Sie wollen das Projekt und den Betrieb der Bischofalp weiterführen. «Es geht weiter», erklärte Sämi Hefti, der Verwaltungsrat der Bischofalp. Zunächst soll dafür ein detailliertes Schadeninventar erstellt und die Baustatik überprüft werden. Die beschädigten Gebäudeteile sollen gesichert, zurückgebaut oder saniert werden. Auch möglichst viele Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden.

Zudem prüft das Team der Bischofalp für die nahende Wintersaison einen Notbetrieb. Vorgesehen ist demnach «eine einfache gastronomische Lösung in Form eines Festzelts oder einer ‹Schirm-Bar› mit Selbstbedienung und einem reduzierten, aber warmen Speiseangebot». Dafür will man auf die notwendige Infrastruktur aus den erhaltenen Gebäudeteilen oder über ein Containersystem setzen. Bis dahin bleibt die Bischofalp jedoch zunächst geschlossen.

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