Darum gehts
- In Schwende erlitt eine 17-Jährige bei einem Fest Symptome von K.-o.-Tropfen
- Polizei ermittelt und bittet unter 071 788 95 00 um Hinweise
- 2025 wurde ein ähnlicher Vorfall in einem Zürcher Nachtclub gemeldet
Während der Nacht auf Sonntag kam es im Bereich eines sehr gut besuchten Festes in Schwende zu einem möglichen Vorfall mit sogenannten K.-o.-Tropfen. Eine 17-jährige Frau, welche sich am Fest befand, fühlte sich überraschend sehr unwohl und bemerkte Einschränkungen in ihrem Erinnerungsvermögen. Sie wurde durch den Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht, wo zeitnah die ersten Untersuchungen durchgeführt und die Polizei verständigt wurde.
Die Polizei geht derzeit von einem möglichen Vorfall mit K.-o.-Tropfen aus und hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder selbst betroffen sind, werden gebeten, sich unter 071 788 95 00 bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu melden.
Problem auch in Zürcher Clubs bekannt
Erst im vergangenen Jahr kam es in einem Zürcher Nachtclub zu einem Vorfall mit K.-o.-Tropfen. «Szene isch Züri» machte mit einem Beitrag auf das Problem aufmerksam.
Ein Mann erklärte dem Instagram-Kanal damals, er sei mit seiner Freundin und seiner Cousine im Zürcher Club Exil gewesen, um Party zu machen. «Irgendwie ist es dazu gekommen, dass drei Brüder es geschafft haben, ihr K.-o.-Tropfen ins Getränk zu mischen.»
Der perfide Trick wird immer wieder angewendet – speziell im Nachtleben gilt es, aufmerksam zu sein. Das Exil erklärte auf Anfrage von Blick damals, man sei sich dem Problem bewusst. «Damit sich unsere Gäste schützen können, stellen wir Becherdeckel zur Verfügung, die diesem Zweck dienen. Diese können jederzeit bei unserem Barpersonal verlangt werden»