Darum gehts
- Kantonspolizei Aargau kontrollierte am Wochenende 500 Fahrzeuge nach Street Parade
- 14 alkoholisierte Fahrer gestoppt, 20 Verdachtsfälle auf Drogenkonsum festgestellt
- 60 Ordnungsbussen wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte und fehlender Vignetten ausgestellt
Am Wochenende führte die Kantonspolizei Aargau im Zusammenhang mit der Street Parade in Zürich gezielte Verkehrskontrollen durch. An mehreren Kontrollstellen im Kanton hielt sie insgesamt rund 500 Fahrzeuge an. Was fiel dabei auf?
Insgesamt waren 14 Autofahrerinnen und Autofahrer alkoholisiert am Steuer und wurden aus dem Verkehr gezogen. Bei weiteren 20 Personen erhärtete sich der Verdacht auf Drogenkonsum, weshalb jeweils eine Blut- und Urinprobe angeordnet wurde, wie die Polizei in einer Medienmitteilung festhält.
Unzählige Verstösse registriert
Im Zuge der Kontrollen missachtete ein Lenker das Haltezeichen der Polizei und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er angehalten werden. Wie sich bei der anschliessenden Kontrolle zeigte, stand auch er unter Alkoholeinfluss.
Zudem wurden mehrere weitere Verstösse von den Einsatzkräften notiert. So waren etwa mehrere Autofahrer mit nicht betriebssicheren oder nicht vorschriftsgemässen Fahrzeugen unterwegs.
Kapo Aargau mit Appell
Zudem stiess die Polizei bei den Kontrollen auf vier Personen, die im Fahndungsregister ausgeschrieben waren. Hinzu kamen rund 60 Ordnungsbussen. Diese wurden mehrheitlich wegen nicht getragener Sicherheitsgurte sowie fehlender Autobahnvignetten ausgesprochen.
Die Kantonspolizei Aargau appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen das Fahrzeug stehenzulassen. Wer die Rückreise im Voraus plant und auf öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder eine andere Fahrgelegenheit setzt, übernimmt Verantwortung, anstatt sich selbst und andere unnötig zu gefährden.