Darum gehts
- Lange Warteschlangen am Flughafen Zürich wegen Umbaumassnahmen an der Sicherheitskontrolle
- Passagiere werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen und sich vorzubereiten
- Für Schengen-Flüge werden 1,5 bis 2 Stunden Vorlaufzeit empfohlen
Während am Sonntag die erste Kerze am Adventskranz entzündet wird, dürfte bei den Reisenden am Flughafen Zürich so recht keine Stimmung aufkommen. Vor der Sicherheitskontrolle haben sich am Sonntag lange Warteschlangen gebildet.
«Statt noch einen Kaffee mit Angehörigen zu geniessen, stehen die Passagiere halt Schlange an», sagt ein Leserreporter zu Blick. Nicht nur er ist genervt. Ein anderer Reisende schimpfte laut dem Leserreporter. «Die Schweizer haben's echt nicht im Griff» oder «Ach, du heiliger Scheiss».
Am Flughafen wurden die Passagiere gebeten, sich auf den Security-Check vorzubereiten – «um die längeren Wartezeiten zu verkürzen», berichtet etwa der Leserreporter. Auf Videoaufnahmen sieht man immer wieder einige Passagiere gestresst an den Warteschlangen vorbeieilen.
Umbaumassnahmen an der Sicherheitskontrolle
Doch was ist der Grund für die den Warte-Frust an der Sicherheitskontrolle? «Aktuell steht uns das Geschoss 0 nicht zur Verfügung aufgrund der Umrüstung auf die neuen CT-Scanner», sagt Mediensprecherin Jasmin Bodmer-Breu zu Blick. Wegen des Umbaus komme es daher zu Engpässen bei der Kapazität.
«Vor allem in den Tagesspitzen kann es derzeit zu teilweise längeren Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle kommen», so Bodmer-Breu weiter. Um die längeren Warteschlangen besser zu händeln, würden verschiedene Massnahmen ergriffen. So würden etwa zur «Kanalisierung des Wartebereichs» Linien an der Bordkartenkontrolle geschlossen, erklärt die Mediensprecherin.
«Ich bin schon Hunderte Male geflogen, sowas habe ich noch nie erlebt»
Auf der Webseite des Flughafens Zürich werden Passagiere gebeten, sich an der empfohlenen Einfindungszeit zu orientieren. Für Schengen-Flüge werden 1,5 bis 2 Stunden empfohlen, für Non-Schengen-Flüge 2 bis 3 Stunden.
Laut dem Leserreporter haben Reisende auf der Rolltreppe ebenfalls wenig Glück. Die ächzt derzeit nur langsam vor sich hin. Und wer auf den Zug will, sollte ebenfalls einiges an Nerven mitbringen. Vor dem Perron stauen sich die Wartenden. Viele versuchen sich noch in einen Zug zu quetschen. Im Waggon ist es eng und stickig – «Horror», sagt der Blick-Leser. «Ich bin schon Hunderte Male geflogen, sowas habe ich noch nie erlebt.»
Doch es gibt einen Lichtblick: Im Verlauf der Adventszeit sollte sich die Situation am Flughafen Zürich beruhigen. «Wir gehen aktuell davon aus, dass wir das Geschoss 0 in den nächsten Wochen wieder in Betrieb nehmen können – dann mit den neuen CT-Scannern», sagt Mediensprecherin Bodmer-Breu. Bis dahin heisst es also Nerven bewahren und genug Zeit im Gepäck haben.
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