Darum gehts
- Auf der A13 kam es im Crapteig-Tunnel zu schwerem Unfall
- 44-Jähriger mit Alkohol im Blut verursachte Kollision mit vier beschädigten Autos
- A13 war drei Stunden gesperrt, langer Rückstau durch Umleitungen
Ein 44-Jähriger fuhr gegen 13.30 Uhr von Süden kommend auf der A13 in Richtung Thusis. In einer langgezogenen Rechtskurve im Crapteig-Tunnel geriet er über die doppelte Sicherheitslinie auf die bergwärts führende Überholspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Die Wucht der Kollision führte zu weiteren Folgekollisionen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beschädigt und mussten aufgeladen und abtransportiert werden. Die Beifahrerin des entgegenkommenden Autos sowie den 44-Jährigen, brachten die Rettung Mittelbünden und die Rettung Chur mit je einem Rettungswagen ins Spital nach Thusis. Beim 44-Jährigen fiel ein Atemalkoholtest positiv aus und eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Tunnel während drei Stunden gesperrt
Während der Unfallaufnahme und den anschliessenden Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die A13 gesperrt. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens bildete sich ein langer Rückstau. Die Kantonspolizei Graubünden leitete den Verkehr über die Italienische Strasse um und führte den Schwerverkehr in die Rückhaltestauräume.
Die Strassenrettungen der Feuerwehren Thusis und Andeer standen vorsorglich für eine allfällige Brandbekämpfung im Tunnel im Einsatz. Nach gut drei Stunden gaben die Einsatzkräfte die A13 in beide Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr frei.