Heftiger Crash bei Laax GR
Mehrere Kollisionen zwischen Car und Personenwagen

Im Verlauf des Samstagnachmittags ist es auf der Hauptstrasse H19 bei Laax zu einer Kollision zwischen einem Reisebus und zwei Personenwagen gekommen. Es wurden mehrere Personen verletzt.
Insgesamt ereigneten sich auf der Strecke drei Kollisionen.
Foto: Kapo Graubünden
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Janine EnderliRedaktorin News

Die Wucht des Aufpralls muss enorm gewesen sein: Ein 69-jähriger Lenker fuhr zusammen mit einer Beifahrerin mit seinem Personenwagen um 14.50 Uhr auf der Hauptstrasse H19 von Laax GR kommend Richtung Ilanz GR. Nach der Zufahrt nach Sagogn tangierte sein Fahrzeug am Ende einer Linkskurve die Gegenfahrbahn, auf der zeitgleich ein litauischer Car Richtung Flims fuhr.

In der Folge kollidierte das talwärts fahrende Auto heftig in die vordere linke Flanke des ohne Fahrgäste fahrenden Reisebuses. Aufgrund des heftigen Aufpralls wurde der Bus gegen den ungeschützten rechten Abhang gedrängt, was den Carchauffeur zu einem Lenkmanöver auf die talwärts führende Gegenfahrbahn nötigte. Dort kam es zu einer erneut heftigen Folgekollision mit einem weiteren Personenwagen.

Lenker (69) und Beifahrerin schwer verletzt

Letztlich erfolgte vor dem Stillstand auf der bergseitigen Spur noch eine Dritt-Kollision des Reisebuses mit einer ansteigenden Böschung und einem Mauerwerk.

Während der Buschauffeur und der Lenker des zweiten involvierten Personenwagens nur leicht verletzt wurden, wurde die Beifahrerin des erstbeteiligten Personenwagens mittel und dessen eingeklemmter Lenker, der durch die Strassenrettung Flims mittels Brechwerkzeug geborgen werden musste, schwer verletzt.

Die Verletzten wurden durch Teams des Rettungsdienstes Surselva und der Rettung Mittelbünden erstversorgt und mit Ambulanzen in Spitäler überführt. Der schwer verletzte Lenker des Personenwagens hingegen musste mit der Rega ins Kantonsspital Chur geflogen werden. Aufgrund des Ausmasses des Verkehrsunfalls musste die Oberalpstrasse zugunsten der medizinischen Versorgung der Verletzten, der Tatbestandaufnahme, der Bergung der erheblich beschädigten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung während rund viereinhalb Stunden vollständig gesperrt werden.

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