Leservideos zeigen Erdrutsch und Überschwemmungen
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Aufräumen im Val Bever GR:RhB-Strecke bleibt nach Gewitter unterbrochen

«Es gab ein heftiges Gewitter»
Erdrutsch im Val Bever GR – Bahnstrecke unterbrochen

Ein heftiges Gewitter löste am Mittwochabend im Val Bever einen Erdrutsch aus. Schlammmassen blockieren die Albula-Linie der Rhätischen Bahn, die bis mindestens Donnerstagabend gesperrt bleibt. Der Beverin-Bach fliesst nun über das Bahntrassee.
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Die Auswirkungen des Erdrutsches sind deutlich sichtbar.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erdrutsch im Val Bever unterbricht Albula-Linie der Rhätischen Bahn
  • Bach Beverin staut, Wasser flutet 200 bis 300 Meter Bahntrassee
  • Albulalinie bleibt bis mindestens Donnerstagabend gesperrt

Schlamm-Massen, umgestürzte Bäume und eine unterbrochene Bahnlinie: Ein lokales Gewitter löste am Mittwochabend im Val Bever im Oberengadin einen Erdrutsch aus. «Es gab ein starkes Gewitter mit Blitz und einem enormen Donner, und dann kam das hinunter», schildert eine Leserreporterin aus der Region das Erlebte. 

Am Donnerstag joggte die Bündnerin an der Stelle vorbei und filmte die Nachwirkungen des Erdrutsches.

Bahngleise unterschwemmt

Nach bisherigen Erkenntnissen lösten sich am Crasta Mora, einem fast 3000 Meter hohen Berg nordwestlich von Bever GR, mehrere tausend Kubikmeter Gestein, Schlamm und Holz. Die Massen stürzten ins Tal und stiessen bis in den Beverin vor, einen linken Nebenfluss des Inns im Oberengadin. 

Durch das angeschwemmte Material wurde das Flussbett laut BRK News teilweise blockiert. Die Wassermassen stauten sich zurück und es bildete sich ein See. Das Wasser suchte sich daraufhin einen neuen Weg und floss über das unmittelbar danebenliegende Bahngleis der Rhätischen Bahn.

Albula-Linie unterbrochen

Auswirkungen hat der Erdrutsch vor allem auch auf den Bahnverkehr. Die Albula-Linie der Rhätischen Bahn (RhB) ist derzeit unterbrochen. Ein rund 34 Tonnen schwerer Kettenbagger wurde für die Räumungsarbeiten aufgeboten.

Ziel sei es, das Wasser zurück in seinen ursprünglichen Lauf zu führen und das Bahngleis möglichst rasch trockenzulegen. Anschliessend können die Schäden an der Bahninfrastruktur genauer beurteilt und die notwendigen Reparaturarbeiten ausgeführt werden.

Die Schäden werden aktuell evaluiert. Wie lange die Instandsetzungsarbeiten dauern werden, ist noch offen. Aufgrund des Ausmasses der Schäden sei aber davon auszugehen, dass die Bahnstrecke zwischen Bever und Spinas GR mindestens bis Ende dieser Woche für den Zugverkehr gesperrt bleiben dürfte.

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