Darum gehts
- Bergsteiger stürzt am Piz Palü 300 Meter in den Tod
- Absturz ereignete sich bei Abstieg über steilen, schneebedeckten Ostpfeiler
- Unfallzeit: 10.00 Uhr, Einsatz von Rega und Heli Bernina AG
Gegen 10.00 Uhr passierte der folgenschwere Fehler: Auf dem steilen, schneebedeckten Hang verlor der Alpinist plötzlich den Halt. Er rutschte auf dem tückischen Untergrund aus, rutschte ab und stürzte schliesslich über eine senkrechte Felswand rund 300 Meter in die Tiefe.
Seine geschockten Kameraden wählten sofort den Notruf. Doch die aufgebotene Rega-Crew konnte bei dem verunglückten Alpinisten nur noch den Tod feststellen.
Polizei ermittelt
Die Bergung im extrem steilen Gelände gestaltete sich schwierig: Die Rega-Besatzung musste einen Rettungsspezialisten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) per Seilwinde anfordern. Auch die Heli Bernina AG stand im Einsatz, um den Toten aus der Wand zu bergen.
Wie genau es zu dem fatalen Ausrutscher kommen konnte, ist noch unklar. Die Alpinpolizei der Kantonspolizei Graubünden hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.