Es ist ein Gewaltdelikt, das die Region schockierte. Am Donnerstag, 9. April, verletzte ein Serbe (51) vier Personen mutmasslich schwer. Drei Frauen (57, 65 und 87 Jahre) und ein Mann wurden teils schwer verletzt. Am Dienstag nun die traurige Nachricht: Einer der Verletzten – eine 65-jährige Schweizerin – ist ihren schweren Verletzungen erlegen.
Nach der Tat fahndete die Polizei in der Umgebung nach dem Täter. Und wird im Bereich der Giessenstrasse in Au fündig: Die Beamten verhafteten den Serben, der dringend tatverdächtig ist.
Er soll in eine Wohnung in dem Wohnhaus eingedrungen sein. Dort traf der Serbe auf den 73-jährigen Mann und zwei Frauen im Alter von 87 und 65 Jahren. Das jüngste Opfer – eine 57-jährige Schweizerin – habe laut Recherchen von Tele Züri Schreie gehört und sei deshalb nachschauen gegangen. In dem Augenblick sei ihr der Serbe entgegenkommen und habe auf sie eingeschlagen.
Täter rauchte noch Zigi, bevor er abgeführt wurde
Blick konnte nach der Tat kurz mit dem Verletzten 73-Jährigen – Ernst M.* – sprechen. Er gab an, die Tür aufgemacht zu haben. Von da an kann er sich an nichts mehr erinnern. «Ich habe die Türe aufgemacht und dann war Licht aus.»
Und was ist mit dem mutmasslichen Täter? Der Serbe rauchte gemäss Augenzeugen noch eine Zigi, bevor er abgeführt wurde. Stefan Hess, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen sagte gegenüber Blick: «Gegen den festgenommenen 51-jährigen Serben wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen Untersuchungshaft beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht beantragt. Dieses hat den Mann in Untersuchungshaft versetzt.»
* Name geändert