Darum gehts
- Am Flughafen Kloten ZH wurden am 29. Juli 36.8 Grad gemessen
- Engelberg OW brach mit 30.4 Grad den Rekord um über drei Grad
- Emme in Kirchberg BE fast ausgetrocknet, viele tote Fische sichtbar
Satte 36.8 Grad heiss war es am Flughafen Zürich in Kloten ZH am Mittwochnachmittag. Damit wurde der bisherige Hitzerekord für den Juli am grössten Schweizer Flughafen gebrochen. Dieser lag nämlich bisher bei 36.5 Grad, wie Meteo Schweiz auf Anfrage von Blick bestätigte.
In der Region Zürich und im Mittelland purzelten am Mittwoch aber sowieso reihenweise die Temperaturrekorde. Die Messstation Rünenberg BL verzeichnete um 18 Uhr 35.5 Grad. Damit wurde der bisherige Rekordwert für den Juli, dieser lag bei 34.6 Grad, um fast 1 Grad gebrochen. Auch in Zürich-Fluntern und auf dem Hörnli war es mit 36.6 beziehungsweise 30.6 Grad so heiss wie noch nie im siebten Monat des Jahres.
Besonders spektakulär purzelte der Temperaturrekord aber in Engelberg OW. Mit 30.4 Grad wurde dort die höchste je an einem 29. Juli gemessene Temperatur um über drei Grad übertroffen. Im gesamten Monat Juli 2026 lag die Mitteltemperatur 3.2 Grad über der Referenzperiode von 1991 bis 2020.
Emme in Kirchberg BE fast ausgetrocknet
Die aktuelle Hitzewelle sorgt aber nicht nur für Temperaturrekorde im Land. Die Trockenheit ist noch immer allgegenwärtig. Das zeigen auch Fotos des Flusses Emme eines Blick-Lesers aus Kirchberg BE.
«Ein Trauerspiel», schreibt er dazu. Die Emme ist in Kirchberg fast vollständig ausgetrocknet. Nur noch einige wenige schmale Wasserstreifen sind zu sehen. An den Ufern liegen viele tote Fische. «Mein Fluss, wo wir früher gebadet hatten, und mit Gummibooten treiben liessen und Forellen jagten... Lange, sehr lange ist es her!» Wegen der Trockenheit herrscht an vielen Orten in der Schweiz aktuell ein absolutes Feuerverbot und höchste Waldbrandgefahr.