Darum gehts
- 5-jähriges Mädchen wird Opfer von Sexualdelikt in Basler WC-Anlage
- Polizei verhaftet 30-jährigen Mann, Ermittlungen entlasten ihn
- Neuer Tatverdächtiger: 23-jähriger Schweizer, wegen anderer Straftat bereits in U-Haft
Wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt in einer Mitteilung schreibt, wurde der 30-jährige Mann, der im Zusammenhang mit einem sexuellen Übergriff auf ein fünfjähriges Kind im vergangenen Dezember in Basel verhaftet wurde, auf freien Fuss gesetzt. «Während der auch aufgrund der Beweismittellage höchst komplexen und zeitaufwendigen Ermittlungen haben sich die Verdachtsmomente nicht erhärtet», so die Staatsanwaltschaft.
Inzwischen steht ein neuer Verdächtiger im Fokus: «Der dringende Tatverdacht richtet sich seit kurzem indes auf einen 23-jährigen Schweizer, der sich aufgrund einer anderen Straftat in Untersuchungshaft befindet», heisst es.
Mädchen in Toilettenanlage missbraucht
Die Tat ereignete sich am 18. Dezember. Der Täter griff gemäss Angaben der Polizei von damals zunächst die 69-jährige weibliche Begleitperson des Mädchens tätlich an und verletzte sie. Danach zerrte er das Kind in die Toilettenalage der Oekolampadmatte und nahm eine sexuelle Handlung an ihm vor.
Der Mann soll danach zu Fuss durch die Colmarerstrasse zur Türkheimerstrasse geflüchtet sein. Tage später verhaftete die Polizei den zunächst verdächtigen 30-Jährigen. Zum neuen Verdächtigen will die Staatsanwaltschaft keine weiteren Angaben machen. Sie erinnert jedoch daran, dass auch für ihn bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.