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Mit Faustschlag:Hier wird der Reinach-Spieler niedergestreckt

Faust-Attacke bei Drittliga-Match in Reinach BL – jetzt spricht Prügel-Opfer Ahmad K (24)
«Mir gehts richtig beschissen und ich bin am Ende»

Ein Drittliga-Match in Reinach BL endet für einen Spieler mit einem gebrochenen Kiefer. Er war zuvor von einem Gegenspieler per Faustschlag niedergestreckt worden. Nun spricht das Opfer mit Blick.
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Foto: zVg

Es sind heftige Szenen, die sich unmittelbar nach Abpfiff des Amateur-Spiels FC Reinach 1921 (Basel-Landschaft) und US Olympia 1963 (Basel-Stadt) zutragen. Videos zeigen, wie ein Spieler im blauen Trikot seinem Gegenspieler im roten Trikot einen Faustschlag versetzt. Dieser geht zu Boden.

Marco Chiarelli (62), Trainer der 3.-Liga-Mannschaft des FC Reinach, war beim Vorfall dabei. Nach dem Spiel hätten ein paar seiner Spieler auf dem Feld beieinander gestanden. «Dann lief ein Spieler von US Olympia zu meinen Spielern und hat einem voll mit der Faust ins Gesicht geschlagen – doppelter Kieferbruch», so Chiarelli zu Blick. Sein Spieler sei sofort bewusstlos gewesen.

Prügelopfer spricht mit Blick

Am Montagabend sprach das Opfer dann mit Blick. «Es war ein normales Fussballspiel», sagt Ahmad K* (24). Das war, bevor die Stimmung kippte. «Ich habe ein Goal geschossen.» So weit, so normal. Es habe lediglich kleinere Diskussionen wegen eines Elfmeters gegeben. «Wir haben nur Sticheleien ausgetauscht», so K. weiter.

Nach dem Spiel hätten sie gejubelt. Der FC Reinach hatte das Spiel gerade 2:1 gewonnen. Dann kam es zu den wüsten Szenen auf dem Spielfeld.

Blick erfuhr, dass dem Faustschlag angeblich eine rassistische Beleidigung vorausgegangen sein soll. Doch Ahmad K. widerspricht. «Ich habe nichts Rassistisches gesagt», so der 24-Jährige. Er sei selbst aus dem Irak in die Schweiz gekommen.

«Mir gehts richtig beschissen»

Der Vorfall hat bei ihm Spuren hinterlassen. «Mir gehts richtig beschissen und ich bin psychisch am Ende», sagt K. «Dass er mich geschlagen hat, macht mich psychisch kaputt.» Und weiter: «Das habe ich in 14 Jahren Fussball noch nie erlebt.»

K. arbeitet leidenschaftlich als Verkaufsberater. Seinen Job könne er so aber nicht ausüben. «Ausgerechnet im November, wo es viele Black-Friday-Aktionen gibt», so der junge Mann.

Sein Kontrahent wollte sich auf Nachfrage von Blick nicht zu dem Vorfall äussern.

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