Sie will nur ein Jahr bleiben
Keller-Sutter ist jetzt auf X – Baume-Schneider hat genug davon

Bundesrätin Karin Keller-Sutter wagt sich auf X. Die Finanzministerin wird als Bundespräsidentin die Plattform vorübergehend nutzen. Ihre Regierungskollegin Elisabeth Baume-Schneider indes hat X kürzlich abgeschworen.
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Die eine hat genug von X, die andere nutzt es neu: Elisabeth Baume-Schneider (links) und Karin Keller-Sutter, hier Ende 2022.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Karin Keller-Sutter eröffnet X-Account für Präsidialjahr 2025
  • Finanzministerin plant direkte Kommunikation mit Bevölkerung über Amtsaktivitäten
  • Elisabeth Baume-Schneider will statt X nur noch über Instagram kommunizieren
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Sven AltermattCo-Ressortleiter Politik

Der Plattform X ist sie bisher ferngeblieben – im Gegensatz zu den meisten anderen Spitzenpolitikern. Nun hat Karin Keller-Sutter (61) doch entschieden, dort einen Account zu nutzen. Das bestätigte ihr Kommunikationschef gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Die Finanzministerin war bis jetzt zurückhaltend gegenüber sozialen Medien. Doch als Bundespräsidentin des Jahres 2025 scheint sie keine andere Wahl zu haben. Der Account @keller_sutter wurde bereits im vergangenen Sommer reserviert – von der Öffentlichkeit quasi unbemerkt. 

Keller-Sutter plane, als Bundespräsidentin X für die direkte Kommunikation mit der Bevölkerung zu nutzen und über ihre Amtsaktivitäten zu informieren. Bemerkenswert ist, dass Keller-Sutter den Account nur für ihr Präsidialjahr einsetzen will. Ende 2025 soll damit wieder Schluss sein. Sie bevorzuge den direkten Kontakt mit Menschen, heisst es dazu. 

Baume-Schneider hat Abgang gemacht

Keller-Sutters Gang auf X kommt zu einer Zeit, in der viele Nutzer die Plattform von Elon Musk (53) verlassen. Seit der Tesla-Chef X (damals Twitter) vor zwei Jahren übernommen hat, kritisieren viele eine Zunahme von Hetze und Fake News.

Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider (61) verliess X kürzlich, weil die Plattform nicht mehr ihrer gewünschten Debattenkultur entspreche. «X hat sich grundlegend verändert», schrieb sie zum Schluss. Ganz ohne Updates von ihr müssen ihre Follower aber nicht auskommen. Baume-Schneider warb stattdessen dafür, ihr auf Instagram zu folgen.

Auch Justizminister Beat Jans (60, SP) dachte darüber nach, X zu verlassen. «Ich habe grosse Mühe mit dieser Plattform», sagte er zu Blick.

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