Dietikon will Barbershops und Co eindämmen
«Geschäftsmodelle werfen Fragen auf»

Die Stadt Dietikon will die Ausbreitung von Barbershops, Nagelstudios und Shisha-Lokalen eindämmen. Das steckt dahinter.
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Barbershops...

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dietikon ZH befürchtet Probleme durch Spezialgewerbe wie Barbershops und Nagelstudios
  • Stadt sorgt sich um Geldwäsche, Steuerhinterziehung und unrealistische Preisgestaltung
  • Gemeinde führt Workshops mit Polizei durch und informiert Grundstückseigentümer
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

Hat es in Dietikon ZH zu viele Barbershops und Nagelstudios? Man beobachte die Entwicklung beim sogenannten Spezialgewerbe «mit wachsender Sorge», heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt. Während der klassische Detailhandel und die Gastronomen unter Druck geraten, nehme «in vielen Städten die Zahl von Betrieben des sogenannten Spezialgewerbes wie Barbershops, Nagelstudios oder Shishabars zu».

«Die grosse Mehrheit der Gewerbetreibenden in unserer Stadt arbeitet seriös und leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Attraktivität Dietikons», erklärt Stadtpräsident Roger Bachmann. «Gleichzeitig dürfen wir nicht ignorieren, dass einzelne Geschäftsmodelle Fragen aufwerfen und in der Bevölkerung Sorgen auslösen.» Zuerst haben die «Limmattaler Zeitung» und SRF darüber berichtet. 

Preise kaum nachzuvollziehen

Gegenüber der Zeitung präzisiert der Stadtpräsident: «Sorgen bereiten uns Betriebe und deren Geschäftsmodelle, bei denen aufgrund objektiver Kriterien Fragezeichen bestehen.» Also wenn es mehrere Läden an Standorten gibt, wo die Nachfrage gering ist. «Oder wenn Dienstleistungen zu Preisen angeboten werden, die betriebswirtschaftlich kaum nachvollziehbar sind.» So gibt es Sorgen wegen Geldwäsche oder Steuerhinterziehung. Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass die Lokale illegal sind, doch die Gemeinde will jetzt genauer hinschauen.

Die Gemeinde kann keine Betriebe verbieten. Sie hat jetzt aber Workshops mit der Polizei durchgeführt und will mit dieser auch stärker zusammenarbeiten. Gleichzeitig sollen die Grundstückseigentümer über «mögliche Risiken und Verantwortlichkeiten» informiert werden, wie es in der Mitteilung heisst. 

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