Darum gehts
- Bei «1 gegen 100» kannten 42 von 88 Dettling nicht
- Matteo tippte auf die SVP und stieg auf 96'000 Franken
- Petrik fiel mit Union-Trainer Lustrinelli auf 500 Euro
Wer am Montag bei der SRF-Quizshow «1 gegen 100» eingeschaltet hat, dürfte bei einer Frage den Kopf geschüttelt haben. Student Matteo (25) aus Domat/Ems GR hat 12'000 Franken auf dem Konto, noch alle Joker in der Tasche und 88 Gegner vor sich.
Dann kommt die Frage: «In welcher Partei wurde Marcel Dettling im März 2024 einstimmig zum Präsidenten gewählt?» Zur Wahl stehen FDP, SVP und GLP. Matteo zögert kaum. Er tippt auf die SVP und setzt gleich noch den Doppeljoker ein.
Mutig? Nein, goldrichtig. 42 der 88 Gegner, die vor ihm antworten müssen, liegen falsch. Fast jeder Zweite im Saal weiss nicht, wer die SVP führt. Matteos Kontostand schnellt auf 96'000 Franken.
Moderatorin Angélique Beldner (50) ist baff. Sie ist überzeugt: Sässe Marcel Dettling (45) gerade vor dem Fernseher, würde er denken: «Das darf ja wohl nicht wahr sein!» Doch der SVP-Präsident hat nicht zugeschaut, wie er Blick am Telefon sagt.
Zwei Quiz-Fauxpas an einem Tag
Während sich bei SRF die «1 gegen 100»-Kandidaten duellieren, läuft auf RTL die beliebte Quizsendung «Wer wird Millionär» mit Moderator Günther Jauch (70). Auch dort kommt es zu einer Frage mit Schweizer Bezug.
Jauch will von Kandidat Noah Petrik (26) wissen, wer der aktuelle Trainer von Union Berlin ist. Von den vier Antwortmöglichkeiten Spasikowski, Lustrinelli, Gaudigaard und Sexyhexi hat der Personaler bei der Deutschen Bahn noch nie gehört. Auch sein Telefonjoker ist ratlos und empfiehlt schliesslich Spasikowski. Petrik kracht auf 500 Euro runter.
Richtig gewesen wäre natürlich Lustrinelli, der Meistercoach von Thun. Nach seinem Triumph im Berner Oberland zog es ihn ins Stadion An der Alten Försterei in der deutschen Hauptstadt.