VA Urs Meier
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«Glück und Pech liegen nah»:Urs Meier berichtet von Zugunglück in Spanien

Schiri-Legende Urs Meier entkam der spanischen Zug-Katastrophe
«Wir sahen auf Bildern, wie nah wir dem Tod waren»

Bei einem Zugunglück in Spanien sind am Morgen zwischen Los Yébenes und Urda mehr als 60 Menschen gestorben. Die Schweizer Schiedsrichterlegende Urs Meier sass mit seiner Familie in einem nachfolgenden Zug und entkam knapp.
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Urs Meier an der Zugstrecke Malaga – Madrid. Dort kam es zum Unglück mit über 60 Toten.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Bei Los Yébenes und Urda kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge, über 60 Menschen starben
  • Urs Meier nahm um 8.52 Uhr den Zug von Malaga nach Madrid, der vor der Unfallstelle stoppte
  • Meier erfuhr auf der Taxifahrt vom Ausmass und reiste mit seiner Familie weiter nach Madrid
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Michel ImhofTeamlead People

Die Bilder der spanischen Zugkatastrophe gehen um die Welt. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind kurz nach 9 Uhr zwischen den Ortschaften Los Yébenes und Urda ineinander geprallt, über 60 Menschen haben ihr Leben verloren. Die Schweizer Schiri-Legende Urs Meier (67) entkam dem Horror-Unglück nur knapp.

«Wir sahen auf Bildern, wie nah wir dem Tod waren», sagt Meier, als ihn Blick auf der Weiterfahrt mit dem Taxi nach Madrid erreicht. «Wir haben an einer Raststätte angehalten und dort die Nachrichten gecheckt. Da wurde uns das Ausmass der Katastrophe erst bewusst.»

Meier nahm einen späteren Zug

Von Anfang: Für einen Kurztrip mit seiner Familie ist Urs Meier heute um 8.52 Uhr eine Reise von Malaga nach Madrid mit einem der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge angetreten. Nach einer kurzen Fahrt kam «der Zug kam zum Stillstand. Wie es üblich ist, in Deutschland oder so. Aber dann hiess es, es gibt ein Problem auf der Strecke. Wir dachten an einen Personenunfall. Und später kam dann die Meldung, dass es sich um einen Zugunfall handelt.» Einer der früheren Kurse auf derselben Strecke war in den Unfall verwickelt.

Im Internet bekam der in Marbella wohnhafte Ex-Schiedsrichter mehr Informationen. «Die Todeszahlen gingen immer weiter nach oben. Und dann hiess es, der Zug fährt wieder zurück nach Malaga. Wir suchten dann ein Taxi.» Von der Strecke des Zuges postete Meier auch einen Instagram-Beitrag.

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Sie besuchen Freunde in Madrid

«Auf der einen Seite bin ich froh, haben wir so viel Glück gehabt und haben nicht den früheren Zug genommen. Auf der anderen Seite habe ich natürlich Mitgefühl mit den Insassen. Da wird einem vor Augen geführt, wie schnell das Schicksal zuschlagen kann. Ich will gar nicht daran denken, was gewesen wäre, hätten wir den anderen Zug genommen», sagt Meier nachdenklich.

Meier und seine Familie konnten nach dem Zwischenfall die Weiterreise nach Madrid mit dem Taxi antreten. «Eines zu finden war nicht leicht. Aber die meisten sind ohnehin mit dem Zug wieder zurück nach Malaga.» In Madrid besuchen sie Freunde. Eine willkommene Ablenkung vom Zwischenfall auf der Anreise.

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