To Athena spricht in «Sing meinen Song» über ihr Burnout
«Ich konnte nicht mehr aufstehen»

Die Luzerner Sängerin To Athena war skeptisch, ob sie bei «Sing meinen Song» teilnehmen soll. Im Gespräch mit Blick verrät sie, was sie schlussendlich überzeugt hat, auf dem Sofa Platz zu nehmen.
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Die Indie-Sängerin To Athena ist Teilnehmerin der diesjährigen Staffel von «Sing meinen Song».
Foto: Raphael-Diethelm

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tiffany Limacher, bekannt als To Athena, spricht über «Sing meinen Song» und Burnout
  • Die Sängerin zahlte 7.50 Franken beim ersten bezahlten Auftritt aus
  • Überarbeitung führte zu Tinnitus und Schlafstörungen, Therapie half ihr zurück
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Jaray FofanaRedaktorin People

2011 stand Tiffany Limacher (30), heute bekannt als To Athena, in der SRF-Sendung «Die besten Schweizer Talente, auf der Bühne. Im Alter von 16 Jahren überzeugte sie die Jury, damals mit DJ Bobo (58), und kämpfte sich bis ins Halbfinale. Rund 15 Jahre später ist die Innerschweizerin eine gestandene Sängerin. Und sie stand am Montagabend im Mittelpunkt der Folge von «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» auf 3+.

Vom «Anti-Fan» zum Fan

«Ganz ehrlich, ich war zunächst fast ein bisschen Anti-Fan vom Format», gesteht sie im Gespräch mit Blick. In ihren Kreisen gelte so etwas schnell als zu kommerziell. Und doch sitzt sie heute auf dem Sofa und strahlt. «Es war eine wirklich intensive und schöne Reise – ich bin so froh, dass ich mitgemacht habe.» Früher hätte sie sich wohl dagegen entschieden, sagt sie – aus Angst vor genau solchen Reaktionen. Heute sieht sie das anders: «Man kann es sowieso nie allen recht machen.» Wenn jemand ihre Teilnahme kritisiere, könne sie das nicht ändern. «Ist okay.»

Überzeugt hat sie letztlich das Gefühl, sich selbst treu bleiben zu können. «Ich hatte früher Bedenken, dass ich in eine Schublade gesteckt werden könnte. Mittlerweile weiss ich sehr genau, wer ich bin, wie ich bin – und auch, welche Musik ich mache.»

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Sie liebt die Diversität

Hinter To Athena steckt weit mehr als nur eine Stimme. Zwischen neun und zwölf Musikerinnen und Musiker stehen regelmässig mit ihr auf der Bühne. Beim ersten bezahlten Gig zahlte sie allen 7.50 Franken aus, erzählt die Sängerin in ihrer Folge auf 3+. Das Schweizer Musikbusiness sei hart, ihre Karriere «wie bei einem Start-up», erklärt sie. «Man produziert Produkte, wird dafür aber nicht bezahlt – und trotzdem macht man es gerne.» Genau diese Hingabe kann auch zur Falle werden: «Wer liebt, was er tut, weiss oft nicht, wann genug ist.»

To Athena musste das auf die harte Tour lernen. Jahrelange Überarbeitung führte zu Tinnitus und später zu Schlafstörungen. «Mein Kopf hat mir schon länger gesagt: Mach eine Pause, ich habe aber nicht auf mich gehört.» Schliesslich streikte ihr Körper komplett: «Ich konnte nicht mehr aus meinem Bett aufstehen.» Durch Therapie hat sie gelernt, dass sie auch ohne Musik als Mensch bestehen kann – es aber natürlich schöner ist, wenn sie weiterhin singen darf. «Wenn ich den Job nicht mehr machen könnte, wäre ich trotzdem noch hier. Und würde immer noch leben.»

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