Darum gehts
- US-DJ Steve Aoki kündigt in Zug demnächst einen Shop für Sammelkarten und Popkultur-Raritäten an
- Unter Aoki’s Cardhouse öffnet und versteigert er regelmässig versiegelte Displays live vor Publikum
- Wann und wo genau der Shop startet, ist offen, Cardhouse Switzerland beantwortete Blick nicht
Auf den renommiertesten Festivalbühnen rund um den Globus zelebriert Steve Aoki (48) gewaltige Basswellen und ekstatische Bühnenrituale.
Abseits des Rampenlichts widmet sich der US-amerikanische Musikproduzent und DJ jedoch seit Jahren einem weitaus filigraneren Metier: dem Erwerb, der Archivierung und dem Handel mit historisch bedeutsamen Sammelkarten und Popkultur-Memorabilien. Nun verlegt der Multimillionär diese geschäftliche Leidenschaft erstmals stationär auch in die Schweiz.
Via Social Media wandte sich der Künstler mit einer Botschaft an seine Community: «Ich habe Breaking News für euch! Ich eröffne einen Sammler-Shop in Zug, in der Schweiz!» Zugleich unterstrich er den exklusiven Begegnungscharakter des Vorhabens: «Es wird etwas extrem Spezielles. Ein Ort, wo wir zusammen abhängen können.»
Die Ankündigung fügt sich nahtlos in Aokis Aktivitäten der vergangenen Jahre ein. Unter seiner Marke «Aoki’s Cardhouse» öffnet und versteigert er regelmässig seltene, noch originalversiegelte Displays vor Live-Publikum. Sein persönliches Archiv gilt in Fachkreisen als eines der spektakulärsten weltweit.
Der Pokémon-Guru
Zu seinen Beständen zählen fehlerfrei konservierte «1st Edition»-Basiskarten des Pokémon-Sammelkartenspiels von 1999, allen voran das legendäre Glurak, aber auch seltene Sportkarten sowie limitierte Designer-Figuren. Bereits 2021 stellte er in Kooperation mit der Handelsplattform TCGplayer kuratierte Sammlungsbestände im Wert von rund drei Millionen US-Dollar für die Öffentlichkeit bereit.
Wo – und vor allem wann – Aokis Schweizer Abenteuer startet, ist noch nicht klar. Eine entsprechende Anfrage hat das Unternehmen Cardhouse Switzerland gegenüber Blick noch nicht beantwortet. So viel dürfte aber sicher sein: Menschen mit Sammelfieber dürfte es bald vermehrt in die Zentralschweiz ziehen.