Darum gehts
- Sven und Michael Epiney feiern bald ihren 15. Jahrestag in Zürich
- Ihre Eheringe symbolisieren Kennenlernen, Verlobung und Hochzeit mit eingravierten Daten
- Das Paar plant eine geplante Südafrika-Reise und träumt von Südamerika
Die Sonne lässt die Zürcher Altstadt an diesem Wintertag in freundlichem Licht erstrahlen – wäre nur nicht der Wind, der eisig über die Dächer fegt. Wer Sven Epiney in den vergangenen Jahren am Fernsehbildschirm verfolgt hat, weiss: Die Laune des Moderators kann nichts trüben. Zu schön ist denn auch der Blick von der Terrasse des Hotel Storchen über die Limmat und den See bis zu den Bergen. «Hier habe ich vor vier Jahren meinen 50. Geburtstag gefeiert», sagt Epiney, der vor wenigen Tagen 54 wurde. «Und gleich um die Ecke haben Michael und ich geheiratet. Kaum zu glauben, dass es nun schon ein halbes Jahr her ist.»
Beim Ehepaar Sven und Michael Epiney (32) werden Erinnerungen an ihren grossen Tag am 25. Juli 2025 wach, an dem Moderatorin Sandra Studer (56) durch die Zeremonie führte. «Dass alle unsere Liebsten und die Familie dort waren, war das Schönste», erzählt Michael. «Die Stimmung, die Liebe in diesem Raum, das war unglaublich. Ich habe den Moment ganz bewusst aufgesogen.» Sven nickt zustimmend. «Das Ganze war einfach wow, ich kann es kaum in Worte fassen. Alle hatten das Nastüechli parat, Freudentränen liefen, diese Stimmung vergesse ich nie mehr.»
Die Bedeutung ihres Eherings
Drinnen beim Aufwärmen bei Kaffee und Tee – «Sven ist eher der Kaffeetrinker, ich mag lieber Tee» – stechen ihre Trinity-Eheringe, bestehend aus drei Ringen in Weiss-, Rosé- und Gelbgold, hervor. Jeder ist mit einem Datum versehen: dem des Kennenlernens, der Verlobung während der SRF-Sendung «Darf ich bitten?» und der Trauung. «Viele meinten zu uns, dass eine Hochzeit nach 14 Jahren Beziehung nicht viel ändere. Aber wir finden: doch! So gefällt es uns, dass wir nun den gleichen Nachnamen tragen, einen Familiennamen haben.» – «Faktisch ändert sich nicht viel, ausser gesetzlich», sagt Sven. «Und irgendwie ist mit der Ehe noch etwas Familiäres, Vertrautes dazugekommen. Sie rundet unsere Liebe ab, gibt die schöne Verpackung zum Inhalt dazu und bindet noch die Schlaufe darum.» Das Namensschild an der Haustür sei aber noch nicht angepasst, gestehen die beiden.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Gemeinsam im Fernsehen
Seit Beginn ihrer Liebe leben Sven, der in Wallis und Bern seine Kindheit verbrachte, und Michael, der im Aargau aufwuchs, zusammen in Zürich. Ihr Zuhause ist ihre Oase. Dazu gehören Hund Neo, Hühner und 60'000 Honigbienen. Das gibt zu tun, sei aber ein toller Ausgleich zum Alltag und brauche Organisation. Denn das Paar ist oft unterwegs, egal ob beruflich oder privat. «Auch wenn wir gerne zusammen die Welt entdecken, kommen wir immer sehr gerne zurück, denn daheim ist es immer noch am schönsten», sagt Sven, der seit mehreren Jahren durch die SRF-Wohnsendung «Wer wohnt wo?» führt (24. Januar, 20.10 Uhr, SRF1).
Auch in anderen Sendungen wird der langjährige Moderator dieses Jahr wieder am Schweizer Fernsehen zu sehen sein. So kommentiert er erneut den Eurovision Song Contest sowie die 1.-August-Sendung. «Zudem durfte ich vom letzten Juni bis Januar jassen. Das war lässig.» Beim «Samschtig-Jass» hatte Sven Epiney die Mutterschaftsvertretung von Fabienne Gyr (38) übernommen. Er und sein Mann werden nun auch Gast im «Samschtig-Jass – Valentins-Jass» am 14. Februar (18.45 Uhr, SRF 1) sein. Zudem moderiert Sven Epiney regelmässig die Morgensendung von Radio SRF 1, meist im Duo mit Sonja Hasler (58). «Ich darf die Morgenshow seit Jahren mit tollen Kollegen moderieren – die Menschen in den Tag zu begleiten, motiviert mich jeden Tag aufs Neue.»
Musikalisches Projekt
Bald feiert das Paar seinen 15. Jahrestag. Kennengelernt hatten sie sich an den Schweizer Kochmeisterschaften 2011 in Rapperswil-Jona SG. Sven moderierte den «Gusto»-Event, Michael nahm als Finalist am Wettbewerb teil. In seinem Beruf ist der gelernte Koch jedoch längst nicht mehr tätig. Vergangenes Jahr hat er seine vierjährige Ausbildung in Komplementärmedizin in der Methoden-Kinesiologie abgeschlossen und arbeitet nun zwei Tage in der Woche als Kinesiologe in einer Gemeinschaftspraxis. «Das ist so eine schöne Arbeit, die ich machen darf», sagt Michael Epiney. «Es ist ein Privileg, Menschen in ihrem persönlichen Entwicklungsweg zu begleiten.» Im März wird er zudem eine Weiterbildung in Reiki, einer japanischen Energietherapie, beginnen. «Ich lerne mit Michael immer viel mit und unterstütze ihn voll dabei. So füllt sich auch mein Rucksäckli», sagt Sven. «Und da Michael auch im Eventmanagement tätig ist, haben wir beruflich immer mal wieder Schnittstellen, an denen sich unsere Wege kreuzen.»
Von 28. Januar bis 1. Februar wirken beide in der «Pink Ribbon Music Show» für die Sensibilisierung und Aufklärung beim Thema Brustkrebs mit. Sven Epiney leitet als Erzähler und somit als roter Faden durch die Geschichte, die im Ballsaal des «Dolder Grand» in Zürich aufgeführt wird. Michael Epiney sorgt mit Künstlern wie den Sängerinnen Eliane Müller (35), Linda Fäh (38) und vielen anderen für die gesangliche Inszenierung. «Wir ergänzen uns beruflich gut. Sven kann, was ich nicht kann, und umgekehrt», sagt Michael. «Ich fände es toll, wenn wir vielleicht einmal gemeinsam etwas Grösseres aufbauen könnten – zum Beispiel ein Bed and Breakfast mit Farm und Tieren.»
Traumhafte Reisen
Beim anschliessenden Spaziergang durch die Zürcher Altstadt hält sich die Begeisterung von Neo wegen der Kälte in Grenzen. Seit 13 Jahren gehört der Prager Rattler zur Familie. Doch wenn seine beiden Herrchen Anfang Februar in die Wärme fliegen, wird er daheim bleiben, wenn es für sie nach Südafrika geht. «Diese Reise haben wir seit drei Jahren geplant und somit länger als unsere Hochzeit», sagen die beiden lachend. Vor Ort werden sie die Heirat von Freunden feiern, das Land erkunden sowie Golf spielen. «Vor einem Monat habe ich meine Platzreife gemacht, nun kann ich endlich mit Sven golfen», sagt Michael.
In ihren Flitterwochen waren Michael und Sven Epiney übrigens noch nicht, träumen aber von einer Reise nach Südamerika. «Es kann aber noch Jahre dauern, bis wir dann dort sind», sagt Sven lachend. «Wir haben uns mit der Hochzeit so lange Zeit gelassen, da pressieren nun auch die Flitterwochen nicht.»