Jetzt ruft die Musicalbühne
Linda Fäh wagt sich raus der Komfortzone

Sie wagt Neues: Die Schlagersängerin Linda Fäh spielt zum ersten Mal in einem Musical mit. Die Miss Schweiz 2009 über ihre Rolle, gewisse Herausforderungen und eine Herzensangelegenheit.
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«Gleichzeitig tanzen, schauspielern und singen ist herausfordernd», sagt Sängerin Linda Fäh.
Foto: Zvg

Darum gehts

  • Linda Fäh spielt erstmals in Musical «Pink Ribbon Music Show» Zürich
  • Die Show feiert 20 Jahre Pink Ribbon Schweiz, Einsatz gegen Brustkrebs
  • Linda Fäh engagiert sich seit 2009, Premiere bis 1. Februar 2026
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Aurelia Robles, GlücksPost
Glückspost

Seit 15 Jahren ist Linda Fäh auf der Schlagerbühne daheim. Doch nun macht die Sängerin einen Ausflug in die Musicalwelt. «Das ist das erste Mal für mich», erzählt die 38-Jährige zwischen Gesangs- und Tanzproben und gesteht sogleich, dass insbesondere das Tanzen nach Choreographie es in sich habe. «Die grösste Herausforderung für mich ist, alles gleichzeitig zu tun. Es ist schwierig, alles so in den Kopf zu bekommen, dass es sich anfühlt wie Velofahren.»

Den Aufwand nimmt die Schlagersängerin aus gutem Grund beziehungsweise für einen guten Zweck auf sich. Die musicalähnliche «Pink Ribbon Music Show» (noch bis am 1. Februar im «Dolder Grand Zürich»), in der sie mitwirkt, zelebriert das 20-jährige Bestehen von Pink Ribbon Schweiz. Für die Organisation, die sich gegen Brustkrebs einsetzt, ist Linda Fäh seit ihrem Amtsjahr als Miss Schweiz 2009 als Botschafterin tätig. «Die Anfrage kam damals zu einer Zeit, in der eine mir nahestehende Person gerade die Diagnose Brustkrebs erhalten hatte. Deshalb war das Engagement sofort ein Herzensprojekt für mich.» Seither führte sie als Moderatorin durch diverse Anlässe, sang beim Song «Zäme simer stercher» mit – und spielt nun im Charity-Musical. «Ich bin sozusagen mit der Organisation mitgewachsen. Sie ist wie eine zweite Familie für mich geworden.»

Schauspielkurse belegte

Die Schauspielerei ist für Linda Fäh kein Neuland. 2013 besuchte sie über zwei Jahre immer wieder Kurse der Musical und Schauspielschule in Adliswil ZH. «Seither spielte ich vielleicht mal in kleinen Sketches für Comedy-Sendungen des Schweizer Fernsehens mit, aber auf der Bühne habe ich noch nie geschauspielert», sagt die gelernte Bankkauffrau. «Die Ausbildung hilft mir, denn im Stück spiele ich eine Ärztin und die Freundin der Hauptprotagonistin Monika. Ihr muss ich die Diagnose Brustkrebs überbringen, was sehr emotional ist.»

Mehr in der «GlücksPost»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Das Stück soll den Zuschauerinnen und Zuschauern Mut, Kraft und Hoffnung bringen – und dabei nicht zuletzt auf die wichtige Prävention aufmerksam machen. «Früherkennung von Brustkrebs kann definitiv Leben retten», sagt Linda Fäh, die selbst zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung geht. Auch der ihr nahestehenden erkrankten Person gehe es heute «glücklicherweise sehr gut», sagt sie.

Bei ihrer Premiere werden einige ihr wichtige Frauen dabei sein: Eine Freundinnentruppe, zu der auch ihre jüngere Schwester Sina (34) gehört, sowie ihre Mutter Brigitte (72). Gatte Marco Dätwyler (42), mit dem sie seit 15 Jahren liiert ist, weilt derweil daheim in Einsiedeln SZ mit Sohn Lio (3). «Das wird sicher eine einschneidende Zeit für uns als Familie, denn es ist für mich das allererste Mal, dass ich zehn Abende am Stück nicht zu Hause sein werde», erzählt Fäh. «Mir ist es deshalb wichtig, jede Nacht von Zürich nach Hause zu fahren, damit ich am Morgen noch einige Stunden mit Lio und meinem Mann habe.»

Sie wagt gerne neues

Ihr Ausflug in die Musicalbranche empfindet Linda Fäh als eine sehr tolle Erfahrung. «Ich finde es wichtig, dass ich immer an neue Projekte komme, die mich aus meiner Komfortzone locken.» So sei auch ihre Teilnahme bei «The Masked Singer Switzerland» vor zwei Jahren toll gewesen, «auch wenn ich da absolut an mein Limit kam». Ihr Zuhause bleibe jedoch die Schlagerbühne. «Dort bin ich am liebsten, kann singen, unterhalten und mit dem Publikum spontan interagieren. Ich freue mich schon auf all meine eigenen Konzerte in diesem Jahr!»

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