Darum gehts
- Helene-Fischer-Fan Sascha wollte ihr Idol schon immer persönlich treffen
- Ihre Lebenspartnerin Fränzi überraschte Sascha in der TV-Show «Happy Day»
- Sascha leidet an den Folgen von Long Covid und schöpft Kraft aus Fischers Musik
Den gestrigen Samstagabend wird Helene-Fischer-Fan Sascha wohl nie mehr vergessen. Kurz nach 21 Uhr hält Moderator Nik Hartmann (53) in der SRF-Show «Happy Day» ein Autogramm in die Kamera. «Für dich, liebe Sascha, herzlichst, Helene Fischer», steht darauf. Der deutsche Schlagerstar tritt an diesem Abend in Hartmanns Sendung auf und hat das Autogramm für Sascha vorgängig in der Garderobe geschrieben.
Sascha sitzt im Publikum, noch völlig ahnungslos, was gleich geschehen wird. Ihre Lebenspartnerin Fränzi hat Hartmann geschrieben, welch grosser Wunsch Sascha seit längerem umtreibt. «Vor drei Jahren lernten wir uns kennen. Und es vergeht kein Tag, an dem Sascha nicht sagt, sie möchte Helene Fischer einmal persönlich treffen.»
Fischers Musik gab Sascha Kraft
Hartmann bittet die beiden Frauen auf sein Bühnensofa, und Sascha erzählt dort, wie ihr Fischers Musik in den vergangenen Jahren Kraft gegeben hat. Dabei fliessen auch Tränen, und zum Glück ist die Kleenex-Box nicht weit. «Long Covid hat mich lahmgelegt. Ich arbeitete vorher zu hundert Prozent als Bodenlegerin, war in der Feuerwehr aktiv und spielte in einer Fasnachtsgugge. Seit meiner Corona-Erkrankung ist alles anders, und ich musste wieder ins Leben zurückfinden.»
Mittlerweile arbeitet Sascha zu 50 Prozent, nun als Hauswartin, und unterstützt Fränzi auch bei der Erziehung ihres Sohnes. Saschas Begeisterung für Helene Fischer ist tatsächlich immens. In ihrer Wohnung hat sie einen Fanschrein mit Trinkbechern von Fischer-Konzerten eingerichtet und schläft auch in Fischer-Bettwäsche.
Beim letzten Zürcher Konzert streifte Fischer beim Bad in der Menge kurz unabsichtlich Saschas Hand. «Und mich vergass sie dann kurzzeitig», sagt eine lachende Fränzi, die die Schwärmerei ihrer Partnerin sehr amüsant findet und unterstützt.
Umarmung vom grossen Idol
Fischers Auftritt in der Sendung mit einem Song-Medley inklusive dem Überhit «Atemlos» dürfen die beiden Frauen vom Bühnensofa aus anschauen. Nach den letzten Tönen kommt Hartmann auf die Bühne und sagt zu Fischer: «Gell, du musst leider gleich gehen? Und Sascha ist ja auch 20 Meter entfernt von dir ...» Fischer: «Das ist zu weit». Sie hakt sich bei Hartmann ein, lässt sich zum Sofa führen und umarmt die atemlose Sascha. «Da braucht jemand Sauerstoff», kommentiert Hartmann den unvergesslichen Moment. Und Sascha stammelt: «Ich habe Fränzi gerade gefragt, ob das wahr ist oder ob ich träume.»
Mehrere Minuten nimmt sich Fischer auf dem Sofa Zeit für das Paar. «Ich geniesse solche Fanbegegnungen sehr», meint die Sängerin. «Diese Liebe empfangen zu dürfen, ist ein absolutes Geschenk. Ich bekomme auf der Bühne immer sehr viel Zuneigung und versuche, etwas davon auch zurückzugeben.»
Helene Fischer bereitet Sascha und Fränzi noch eine weitere Überraschung. «Ich würde euch beide gern zu meinem Zürcher Konzert vom 14. Juli im Letzigrund-Stadion einladen und hoffe sehr, dass wir uns dort sehen. Dann gibt es hoffentlich einen neuen Becher für den Fanschrein», meint sie und strahl. Der nächste «Happy Day» für Sascha folgt also schon bald.