Darum gehts
- Gülsha Adilji nannte Trauffers «Geissepeter» vor neun Jahren sexistisch und löste Kritik aus
- Im Podcast sagt Adilji, sie und Trauffer hätten nie über den Streit gesprochen
- Trauffer gratulierte ihr später freundlich, Adilji wünscht ein Treffen
«Sexistische Kackscheisse» – mit diesen drastischen Worten beschrieb Gülsha Adilji (42) vor neun Jahren den Song «Geissepeter» von Trauffer (47). Ihrer Meinung nach vermittle der Song «ein völlig eindimensionales Bild der Frau. Als könnten Frauen nur schön aussehen, kochen und Männer verführen», so die Moderatorin zur Veröffentlichung des Liedes.
Im Podcast «Gülsha & Maja» kommen die beiden Frauen nun erneut auf das Thema zu sprechen. Gülsha erzählt ihrer Kollegin in Kürze, worum es damals ging, und dass sie mit ihrem Kommentar einen Shitstorm auslöste. «Trauffer und ich haben uns nie getroffen, aber wir haben glaub beide eine Meinung zueinander gehabt, eine Phase lang», erinnert sie sich.
«Steht immer noch zwischen uns»
Sie hielt damals nicht viel von Trauffer. «Ich fand ihn einen sexistischen Mann, und er hat gedacht ‹Was ist das für eine komische Frau?›» Geredet haben die beiden jedoch nie über den Vorfall, wie Adilji zugibt. «Es steht immer noch zwischen uns.»
Trauffer selbst scheint jedoch keinen Groll auf die Moderatorin zu hegen. Im «Hallenstadion-Jahr», wie Gülsha es nennt – das Jahr, in dem sie mit ihrem ehemaligen Podcast «Zivadiliring» im Zürcher Hallenstadion auftrat –, schrieb Trauffer ihr auf Social Media persönlich und gratulierte ihr. «Er ist mega, mega nett gewesen», gibt sie zu. «Er hat gar nicht darüber geredet, was da mal vor zehn Jahren war. Vielleicht weiss er das auch gar nicht mehr.» Von dem «erwachsenen» Verhalten von Trauffer war sie beeindruckt und sie fand es «mega toll». Trotzdem hat Gülsha einen grossen Wunsch: «Ich möchte ihn unbedingt mal treffen und mit ihm darüber reden.» Maja Zivadinovic greift den Wunsch ihrer Kollegin auf und wendet sich direkt an den «Alpentainer»: «Also, lieber Marc Trauffer, an dieser Stelle darfst du Gülsha und mich ein Wochenende in dein Hotel einladen. Wir kommen!»
Bisher blieb Gülshas Traum unerfüllt
Gülsha möchte das Thema mit Trauffer «abschliessen», wie sie sagt, und behauptet gleich noch, dass er wohl auch gemerkt habe, dass man so nicht über Heidi sprechen könne, wie sie mit ihren «Zöpfli wackelt» und ihr «Röckli lupft». Und Trauffer selbst? Der hat bisher nicht öffentlich reagiert. Eine Anfrage von Blick an den Sänger blieb bisher unbeantwortet, die Hoffnung, zwischen den zwei Parteien vermitteln zu können, blieb unerfüllt.