Darum gehts
- Mundart-Rocker Gölä erinnert sich emotional an Bonnie Tyler (74)
- Tyler liegt nach Operation im künstlichen Koma in Portugal
- Geplante Show am 9. November in Dübendorf «Hall»
«Sehr jung» sei er gewesen, als Mundart-Rocker Gölä (57) zum ersten Mal mit der schwer erkrankten Bonnie Tyler (74) in Berührung gekommen sei. «Das war in den 80ern, als ich Autofahren gelernt habe», erinnert sich der Büezer bei Blick. «Ihre raue Stimme hat mich gefesselt.» Später habe Marco Pfeuti, wie Gölä mit bürgerlichem Namen heisst, ihre Hits mit seiner Rocker-Gang in den Diskotheken mitgegrölt. Dass er je zusammen mit ihr auf einer Bühne steht, «hat der kleine Gölä nie kommen sehen».
Als 2018 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum anstand, habe sein Management ihm angeboten, «einfach mal bei Bonnie Tyler anzufragen». Der Büezer rechnete sich zwar keine grossen Chancen für die Mega-Show im Zürcher Hallenstadion aus – doch Tyler sagte zu, die Überraschung war perfekt. «Das Publikum ist ausgeflippt, als sie plötzlich auf der Bühne stand» – Gölä erinnert sich an den Moment, als wäre es gestern gewesen. Was folgte, war pures Konzert-Gold, der Emmentaler Arbeiter und die Waliserin aus einfachen Verhältnissen gaben ein Duett von Tylers Welthit «Holding Out for a Hero» zum Besten. «Ihr hat es wunderbar bei uns gefallen – sie mag halt einfache Menschen wie uns!»
«Wir werden alle älter, gäu!»
Dass Tyler nun nach einer Operation in einem Spital in Portugal im künstlichen Koma liegt, geht auch am Mundart-Rocker nicht spurlos vorbei. «Hoffentlich wirst du bald wieder gesund», lässt er der 80er-Ikone via Blick ausrichten. Er wünsche ihr, dass die kommende Zeit ohne Komplikationen vonstattengehe – natürlich nicht, ohne in bester, nüchterner Gölä-Manier anzufügen: «Wir werden halt alle älter, gäu!» Er wolle nun sofort mit ihrem Management in Kontakt treten, verspricht der Rocker.
Seine liebste Erinnerung an Bonnie Tyler stamme notabene von der gemeinsamen Bühnenshow. Die Sängerin habe mitten im Song ihren Text vergessen und verlegen zu Gölä hinübergeschielt: «What the f*ck*», habe sie gesagt – «in der Hoffnung, dass es niemandem auffällt. Aber ich, ganz der Gentleman, habe ihr zugelächelt. Und wir haben weitergespielt.» Hoffentlich kommt es in Zukunft noch einmal zu einem gemeinsamen Gig – die nächste Chance ergäbe sich am 9. November. Dann plant Bonnie Tyler eine Show in der Dübendorfer «Hall».
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