Bündner Sängerin Marie Louise Werth
Am anderen Ende der Welt findet sie Inspiration

Mit keinerlei Erwartungen reiste sie ans andere Ende der Welt. Nach drei Wochen kehrt die Sängerin erfüllt und voller wunderbarer Eindrücke zurück.
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Marie Louise Werth vertrat mit der Gruppe Furbaz einst die Schweiz am ESC.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marie Louise Werth kehrt nach drei kreativen Wochen in Peru zurück in die Schweiz
  • Sie produzierte in Südamerika mit Jens Gad acht Lieder und mehrere Videos
  • Neues Album mit rätoromanischen Songs erscheint im September 2026
Dominik Hug, GlücksPost
Glückspost

Es sei eines der schönsten Abenteuer ihres Lebens gewesen, sagt Marie Louise Werth (62). Die Sängerin der legendären Bündner Gruppe Furbaz ist soeben aus Südamerika heimgekommen. Drei Wochen hat sie dort die Seele baumeln lassen und an neuen Liedern gefeilt. «Jetzt bin ich voller Energie und Inspiration wieder da», schwärmt sie.

Furbaz gehörte in den 1980er-Jahren zu den bekanntesten Musikgruppen der Schweiz. 1989 traten sie mit «Viver senza tei» am Eurovision Song Contest an. Bis heute ist das Lied der einzige Eurovision-Beitrag in rätoromanischer Sprache. Doch dann trennten sich Furbaz. 2004 lancierte das Quartett ein Comeback mit Weihnachtsmusik.

Jedes Furbaz-Mitglied geht seinen eigenen Weg

Furbaz sei noch immer wie eine Familie für sie, sagt Werth über eine erneute Wiedervereinigung. Aber jedes Mitglied gehe längst seinen eigenen Weg. «Zwischendurch kreuzen sich unsere Wege wieder.» Wann dies das nächste Mal der Fall sein werde, wisse sie nicht.

Aus diesem Grund konzentriert sich die heute in Sachseln OW wohnhafte Pianistin schon seit vielen Jahren auf ihre eigene Karriere und hat bereits sieben Solo-Alben veröffentlicht. Und dies war auch ausschlaggebend für ihren jetzigen Aufenthalt in Peru. Denn dort, am Strand von Zorritos im Nordwesten des Landes, besitzt der bekannte deutsche Produzent und frühere Enigma-Erfolgsmusiker Jens Gad (59) ein Studio. «Ich wollte unbedingt mit Jens zusammenarbeiten und nahm deshalb gerne die beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt in Kauf», sagt sie.

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Begeistert von der Schönheit des Landes

16 Stunden dauerte der Flug. Werth musste viermal umsteigen, bis sie endlich ankam. «Als ich dann aber erstmals den Pazifik erblickte, kam ich mir wie im Paradies vor.» Die Schönheit des Landes und die Herzlichkeit der Leute hätten sie sofort begeistert. «Die meisten Peruaner haben nicht viel zum Leben», erklärt Werth. «Aus diesem Grund haben sie auch nicht viel zu verlieren.» Und das mache diese Menschen im Gegensatz zu uns Schweizern sehr genügsam, zugleich sehr dankbar.

Das Arbeiten sei ihr an diesem idyllischen Fleckchen Erde extrem leicht gefallen, ergänzt Werth. So habe sie acht Lieder fix und fertiggestellt, auch einige Videos gedreht. Das Album, das mehrheitlich rätoromanisch gesungene Lieder enthalten wird, soll im September erscheinen.

Sie habe vor ihrer Reise keinerlei Erwartungen gehabt, meint Werth. «Denn wer zu viele Erwartungen hat, wird oftmals nur enttäuscht.» Umso glücklicher sei sie nun, dass sie mit so vielen wunderbaren Eindrücken nach Hause kehren durfte.

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