Rettungseinsatz am Wohnort
Bauchredner Urs Kliby trauert um seinen Sohn Michel (†55)

Trauer um Michel Kliby: Der Sohn des bekannten Bauchredners Urs Kliby ist mit 55 Jahren verstorben. Was genau geschah, ist unklar. Die Familie bittet nach dem Schock um die Respektierung ihrer Privatsphäre.
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Urs Kliby – hier mit seiner Bauchrednerpuppe Caroline – trauert um seinen Sohn.
Foto: Thomas Meier

Darum gehts

  • Urs Klibys Sohn Michel ist mit 55 Jahren in seinem Zuhause verstorben, wie das Management bestätigt
  • Am Dienstag ging bei der Kantonspolizei Bern ein Notruf ein, doch jede Hilfe kam offenbar zu spät
  • Michel Kliby unterstützte seinen Vater beruflich und war fünffacher Vater, die Familie bittet um Ruhe
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Michel ImhofTeamlead People

Schicksalsschlag für den sonst so fröhlichen Bauchredner Urs Kliby (75, Kliby & Caroline). Er trauert um seinen Sohn Michel (55). Dies bestätigt das Management des Bauchredners gegenüber Blick. Am Dienstag gab es einen Rettungseinsatz am Wohnort von Michel Kliby, die Kantonspolizei Bern bestätigt den Eingang eines Notrufs. Offenbar kam jede Hilfe zu spät, Michel Kliby ist in seinem Zuhause verstorben.

Michel Kliby ist das einzige Kind von Ruth (77) und Urs Kliby und begleitete seinen Vater lange aktiv bei seiner Karriere. Als 20-Jähriger war er als Schlagzeuger in der Rockband Hedgehogs aktiv und arbeitete als Tontechniker im eigenen Studio.

Er schenkte Urs Kliby fünf Enkelkinder

Doch er erlebte nicht nur gute Zeiten. 2009 wurde er wegen Drogenkonsum und Fahren im Drogen- und Alkoholrausch zu zwei Jahren Haft verurteilt. «Ich nahm 20 Jahre lang harte Drogen», sagte er damals. Statt ins Gefängnis musste er seine Sucht in einer Klinik behandeln lassen. «Ich hoffe nun, mein Leben in den Griff zu bekommen», so der damalige Fernsehtechniker.

Zuletzt zeigte sich Michel Kliby in der «GlücksPost» vereint mit seinen Eltern. Er war selbst fünffacher Familienvater und hat den schweizweit bekannten Bauchredner Urs Kliby damit zum Opa gemacht. «Wenn die Enkel bei uns sind, muss alles andere warten. Sie haben erste Priorität. Wir möchten den Kindern viel Zeit und Liebe schenken. Das ist wichtiger als alle materiellen Geschenke», so Urs Kliby vor seinem 65. Geburtstag.

Familie bittet um Ruhe

Später sagte er zur «GlücksPost»: «Wir sind glücklich, dass wir dank der fünf Kinder von Michel Omi und Opi wurden. Sie wirken für uns wie ein Jungbrunnen, und für sie nehmen wir uns immer Zeit.»

«Die Familie möchte sich derzeit nicht gegenüber der Presse äussern und braucht Zeit, um den ersten Schock zu verarbeiten», sagt Manager Claus Scherer auf Anfrage von Blick. Sie bittet zudem um die Wahrung der Privatsphäre und um Ruhe in dieser schweren Zeit.

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