Skandal um Thomas Markle
Royal-Experte wundert sich über Herzogin Meghans Verhalten

Gegen Thomas Markle laufen derzeit Ermittlungen wegen des Besitzes von Kinderpornografie. 2018 beziehungsweise 2019 soll Herzogin Meghan davon erfahren haben. Ihr Verhalten danach wirft beim britischen Royal-Experten Richard Fitzwilliams aber Fragen auf, wie er gegenüber Blick erklärt.
Kommentieren
1/7
Schwere Zeiten für Herzogin Meghan.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Gegen Thomas Markle Sr. wird wegen mutmasslichen Besitzes von Kinderpornografie derzeit ermittelt
  • Meghan soll 2018 oder 2019 von den Vorwürfen erfahren und sich zutiefst bestürzt gezeigt haben
  • Royal-Experte wundert sich über Meghans Verhalten gegenüber den Royals zu dieser Zeit
RMS_Portrait_AUTOR_884.JPG
Silja AndersRedaktorin People

Vor wenigen Tagen wurden schwere Anschuldigungen gegen Thomas Markle Sr. (82), den Vater von Herzogin Meghan (45), laut. Der 82-Jährige soll Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch in seinem Haus auf den Philippinen versteckt haben, die sein Sohn, Thomas Markle Jr. (60), gefunden haben will. Daraufhin habe dieser seinen Vater angezeigt, das Verfahren läuft.

Bereits 2018 beziehungsweise 2019 soll Herzogin Meghan von den Anschuldigungen gewusst haben, wie unter anderem die BBC berichtet. In einer Stellungnahme soll sie die Vorwürfe als «widerlicher, als man es sich jemals vorstellen könnte» bezeichnet und sich «zutiefst bestürzt» gezeigt haben.

Derzeit wird der Laptop von Markle forensisch untersucht. Wie «The Sun» schreibt, habe man «kistenweise Material» sichergestellt. Den Ermittlern sollen «Hunderte, wenn nicht Tausende» explizite Bilder zugestellt worden sein. Man rechne in rund einer Woche mit den Untersuchungsergebnissen von Markles Laptop.

Meghan gab Royals die Schuld für ihre schlechte mentale Gesundheit

Kurz nachdem die Herzogin von den Vorwürfen erfahren haben soll, zogen sie und ihr Ehemann Prinz Harry in die USA. Es folgten schwere Vorwürfe gegen das britische Königshaus, der Bruch mit den Royals und das exklusive und zugleich explosive Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey (72). Stets an Herzogin Meghans Seite war ihre Mutter Doria Ragland (70). Vater Thomas Markle schien keine grosse Rolle im Leben der Sussexes zu spielen.

Der britische Royal-Experte Richard Fitzwilliams bezeichnet die aktuelle Geschichte gegenüber Blick als «bizarr». «Es muss tatsächlich sehr belastend für Meghan gewesen sein. Trotzdem gab sie bei Oprah den Mitgliedern des Königshauses und ihrem royalen Leben die Schuld an ihrem Gemütszustand. Da sie aber davon wusste, muss es unfassbar belastend für sie gewesen sein.» Niemand habe jedoch hinterfragt, wieso Prinz Harry seinen Schwiegervater nie getroffen hat, als er und Meghan sich 2017 verlobten. Markle soll laut Fitzwilliams dafür bekannt gewesen sein, zurückgezogen zu leben, doch wurde er zumindest an der Hochzeit seiner Tochter erwartet. «Aber wir wissen alle, dass er nicht da war», so der Royal-Experte.

Glamour und Gossip MEghan Harry Kopie.jpg
3:35
Obwohl er für sie Millionen bezahlt:Harry und Meghan pfeifen auf König Charles III.

Thomas Markle bestreitet die Vorwürfe

Thomas Markle Sr. soll gegenüber «The Sun» die Vorwürfe inzwischen vehement bestritten haben und behaupten, man habe ihm das Material untergeschoben – wenn es denn überhaupt existieren sollte. Er betont, stets mit altersmässig angemessenen Frauen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, was angeblich auch seine Ex-Partnerinnen bestätigen würden. Brisant dabei jedoch: Markles erste Ehefrau, die 2024 verstorbene Roslyn Loveless, soll der Metropolitan Police 2018 einen Brief geschickt haben, in dem sie laut «The Sun» vor dem sexuellen Kindesmissbrauch ihres Ex-Mannes gewarnt haben soll.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen