Darum gehts
- Andrew Mountbatten-Windsor zieht nach 20 Jahren aus der Royal Lodge aus
- Schmähplakate in Sandringham warnen vor dem umstrittenen Bruder von König Charles
- 30-Zimmer-Anwesen verlassen; Marsh Farm wird renoviert für neuen Wohnsitz
Nach über 20 Jahren in der Royal Lodge muss Andrew Mountbatten-Windsor (65) sein Zuhause verlassen. Die ersten Umzugswagen fuhren bereits im Januar vor. Er selbst soll Anfang Februar in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus dem Anwesen mit 30 Zimmern eskortiert worden sein. Nach seinem Zwischenstopp in der Wood Farm wird er schlussendlich in der nahe gelegenen Marsh Farm auf Sandringham sein neues Domizil finden. Dieses wird derzeit noch renoviert, sollte jedoch ab April bezugsbereit sein.
Grosse Freude über den neuen Nachbarn herrscht vor Ort offenbar aber nicht. Dafür sprechen unter anderem Schmähplakate, die diese Woche rund um Sandringham aufgetaucht sind. Darauf wird vor dem Bruder von König Charles III. gewarnt: «Öffentliche Sicherheitsmitteilung: Verschwitzter Pädophiler in der Gegend», steht in grosser Schrift geschrieben. Dazu ist ein altes Foto von Andrew Mountbatten-Windsor zu sehen, auf dem er mit grossen Augen in die Kamera schaut.
Unter dem Foto folgt ein weiterer Beschrieb: «Enger Freund des berüchtigten Pädophilen Jeffrey Epstein. Begeisterter Teilnehmer an seinem Sexhandelsnetzwerk. Hat Millionen gezahlt, um Überlebende zum Schweigen zu bringen.» Wie ernst die Plakate wirklich gemeint sind, ist nicht bekannt.
«Sie laden ihren königlichen Müll bei uns ab»
Klar hingegen ist, dass sich die Anwohnenden nicht wirklich auf ihren neuen Nachbarn freuen. Sie stören sich zum einen am grossen Presserummel vor Ort und zum anderen am Bruder des Königs selbst, wie «Mirror» berichtet. So zitiert die Zeitung eine namentlich nicht genannte Frau, die meint, dass es Häuser gäbe, «die dem König gehören, in die er ziehen könnte, ohne dass das jemanden stören würde». Ihrer Meinung nach hätte der einstige Prinz besser irgendwo im Wald «umgeben von Bäumen und ohne andere Häuser» untergebracht werden sollen. Eine andere Person findet noch deutlichere Worte: «Sie laden ihren königlichen Müll bei uns ab».
Doch damit nicht genug. Nicht nur stellt sich die neue Nachbarschaft gegen Mountbatten-Windsor, sondern auch das Personal von Sandringham. Gemäss der «Sun» sei ihnen gesagt worden, dass sie den Dienst verweigern dürften, sollten sie sich beim Gedanken, für ihn zu arbeiten, nicht wohlfühlen. Die entsprechende Liste ist laut der Zeitung bereits lang.