Darum gehts
- König Haakon von Norwegen kauft am 26. September in Rødberg ein
- Er zeigt sich volksnah, spricht mit Kunden und schüttelt Hände
- Norwegens König macht Ferien in Uvdal, nach emotional schwierigen Wochen
Wer am vergangenen Samstag in einem Supermarkt im norwegischen Rødberg einkaufen gehen oder nur ein paar Brötchen fürs Zmorge holen wollte, dürfte nicht schlecht gestaunt haben.
Beim Obst und Gemüse stand da plötzlich, unscheinbar in einem schwarzen Pullover, König Haakon von Norwegen (53). Ja, da durfte man das Sprichwort «Der Kunde ist König» tatsächlich mal wortwörtlich nehmen. König Haakon allerdings liess seinen royalen Status nicht heraushängen und wollte lediglich ein paar Kleinigkeiten für sich selbst einkaufen.
Der König zwischen Obst und Gemüse
Lange unerkannt blieb der Monarch allerdings nicht, wie verschiedene norwegische Medien berichten. Diverse Kundinnen und Kunden sollen die Gelegenheit genutzt haben, einmal in ihrem Leben ein Schwätzchen mit dem Souverän zu halten. König Haakon schien das nicht zu stören, und er soll sich gewohnt volksnah gezeigt, Hände geschüttelt und sich Zeit für Gespräche genommen haben.
Einige Personen sprachen König Haakon ihr Beileid zum Tod seines Vaters, König Harald (†89), und seiner Tante, Prinzessin Astrid (†94), aus – worauf Haakon laut Augenzeugen sichtlich bewegt reagiert haben soll.
Eine Frage bleibt jedoch noch: Was hat König Haakon im Supermarkt in Rødberg überhaupt gemacht? Simpel: Rødberg liegt in der norwegischen Gemeinde Nore og Uvdal. Die Königsfamilie besitzt in Uvdal eine Berghütte, in der sie häufig Ferien machen. Nach den stressigen und emotional anspruchsvollen vergangenen Wochen gönnt sich König Haakon dort nun eine kleine Auszeit. Mit dem Einkauf im Supermarkt der Kette Kiwi dürfte der König erneut Sympathiepunkte beim Volk gesammelt haben.
Nicht alle sind von der Nahbarkeit begeistert
Allerdings scheinen nicht alle Fans des Königs begeistert zu sein, dass er sich im Supermarkt blicken lässt. Auf X schreibt ein User: «Ich bin ein überzeugter Monarchist. Ich möchte den König nicht im Lebensmittelgeschäft treffen. Er hat aus einem bestimmten Grund einen umfangreichen Hofstaat, der das für ihn erledigt. Er muss lernen, seine erhabene Stellung zu wahren, die aus seiner Rolle als Monarch hervorgeht, im Verhältnis zum Volk. Es lebe der König!»