Panne am «Güsche»
Gurtenfestival stellt wegen Fehler zu viele Tickets aus

Das Gurtenfestival hat bei der diesjährigen Durchführung für einen Tag mehrere tausend Tickets mehr ausgegeben als üblich. Grund dafür war eine fehlerhafte Eingabe im Buchungssystem. Die Behörden bewilligten die höhere Zuschauerkapazität kurzfristig.
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Für das diesjährige Gurtenfestival wurden zu viele Tickets verkauft.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gurtenfestival gab versehentlich 7500 Tickets zu viel aus
  • Fehlerhafte Eingabe im Buchungssystem führte zu Überkapazität
  • Sicherheit sei «jederzeit gewährleistet» gewesen
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Eine Sprecherin des Gurtenfestivals bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Artikel der Zeitungen «Bund» und «Berner Zeitung» vom Samstag. Grundsätzlich gilt für das Gurtenfestival eine Obergrenze von 25'000 Personen, aufgeteilt auf 21'500 Besucherinnen und Besucher sowie 3500 Helferinnen und Helfer.

Für den Freitag, 19. Juli, auf dem Programm stand unter anderem ein Auftritt von Patent Ochsner, wurden jedoch 7500 Tickets zu viel ausgegeben. Grund dafür war eine fehlerhafte Eingabe im Buchungssystem. Laut den Organisatoren handelte es sich bei 90 Prozent der zusätzlich ausgegebenen Tickets um Freikarten für Partnerunternehmen, die fälschlicherweise für Freitag statt für Mittwoch oder Donnerstag vergeben worden waren.

Sicherheit sei «jederzeit gewährleistet» gewesen

Als die Organisatoren den Fehler elf Tage vor dem Festival bemerkten, beantragten sie bei den Behörden eine Bewilligung für eine höhere Kapazität. Das zuständige Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland erteilt die Bewilligung. Die Gemeinde Köniz, in deren Gebiet das Openair stattfindet, war damit einverstanden. «Die Sicherheit war gewährleistet», sagte die Könizer Gemeindepräsidentin Tanja Bauer (SP) auf Anfrage von Keystone-SDA.

Auch die Organisatoren betonen, dass die Sicherheit «selbstverständlich jederzeit gewährleistet» gewesen sei. Die Sicherheitsmassnahmen seien bereits seit Jahren auf eine höhere Belegung ausgelegt. Zudem wurden einzelne Bereiche erweitert und zusätzliche Notausgänge geschaffen.

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