Darum gehts
- Mitch Winehouse muss umgerechnet 1 Mio. Franken an Amys Freundinnen zahlen
- Er hatte sie wegen des Verkaufs von 150 Objekten verklagt
- Die Verkäufe brachten zwischen 2021 und 2023 1,4 Mio. Dollar ein
Die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse (†27) starb 2011 an einer Alkoholvergiftung. Doch ihr Erbe beschäftigt die Gerichte bis heute. Nun muss Vater Mitch Winehouse (75) zwei Freundinnen der Sängerin 950'000 Pfund (rund 1 Million Franken) bezahlen – er hat einen Prozess verloren, wie die deutsche «Bild»-Zeitung berichtet.
Mitch Winehouse hatte die Frauen verklagt. Er warf ihnen vor, unrechtmässig 150 Objekte verkauft zu haben, die zu Lebzeiten seiner Tochter gehört hatten. Amy Winehouse' Stylistin und Mitbewohnerin hatten damit zwischen 2021 und 2023 1,4 Millionen Dollar erzielt. Laut den Angeklagten hatte Amy ihnen die Gegenstände geschenkt oder geliehen.
Vater wusste von Verkäufen
Die Richterin stellte nun klar: Der Vater zerrte die Frauen zu Unrecht vor Gericht. Er wusste von den Verkäufen und forderte erst im Nachhinein Geld. Weil er ihren Ruf mit unbegründeten Vorwürfen beschädigte, muss er nun den hohen Schadenersatz zahlen.
Nach Amys frühem Tod am 23. Juli 2011 ging das Erbe an ihre Eltern Mitch und Janis Winehouse (72). Diese gründeten damit die Amy Winehouse Foundation, die benachteiligten Kindern in Not helfen soll. Sämtliche Einnahmen der Sängerin seit ihrem Tod sowie ihr gesamter Nachlass sollen nach dem Willen der Eltern in die Stiftung fliessen.