So tönt der Nemo-Hit «The Code» von Monney's
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Jodel trifft auf Pop:So tönt der Nemo-Hit «The Code» von Monney's

Mit eigenen Mundart-Songs
Trauffers Background-Sängerinnen rücken ins Rampenlicht

In der Volksmusik- und Jodel-Szene sind Natascha und Maruschka Monney aus St. Antoni im Freiburger Sensebezirk längst ein sicherer Wert. Nun treten sie als Monney's auch mit eigenen Mundartsongs im Popbereich auf. Premiere ist am 4. Juni am Openair in Schmitten FR.
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Maruschka (link) und Natascha Monney stammen aus dem Freiburger Sensebezirk. «Unsere Umgebung hat uns stark geprägt», sagt Maruschka Monney. Das ist bei ihrer ersten Mundart-Single «Glücklech si» deutlich zu hören.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Natascha und Maruschka Monney traten schon als kleine Mädchen erstmals auf
  • Beim Berner Mundart-Star Trauffer singen die Freiburgerinnen im Background
  • Nun präsentieren sie am 4. Juni erstmals live ihre eigenen Mundartsongs
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Dieses Wochenende ist Schmitten FR im Ausnahmezustand. Und mittendrin sind die Monney-Schwestern, die am 4. Juni am dortigen Openair auftreten.

Wer je an einem «Heubode»-Konzert von Trauffer (46) war, kennt Maruschka (28) und Natascha Monney (31) als Background-Stimmen. Und in der Jodel-Szene sind sie seit Jahren eine feste Grösse.

Trauffer sagt gegenüber Blick: «Sie verbinden die Popmusik-Welt perfekt mit der traditionellen Volksmusik, können singen wie Rockröhren, aber genauso hervorragend klassisch jodeln. Das ist genial.»

Grosses «Hallo» am Stammtisch

Dank Trauffer sind die Monney's – so nennen sich die Schwestern als Duo – grosse Kulissen gewöhnt. Vor ihrem Auftritt in Schmitten sind sie dennoch nervös. Denn aufgewachsen sind sie im Nachbardorf St. Antoni.

«Bei Heimspielen scheint der Druck grösser, weil wir viele Leute kennen und sie nicht enttäuschen möchten.» Vor allem präsentieren sie erstmals ihre eigenen Mundartsongs, mit neuer Band samt Gitarrist Joel Perler und Drummer Janis Zahnd.

Blick trifft die Schwestern in der «Traube» in Alterswil FR, wo sie bestens bekannt sind. Vom Stammtisch erschallt ein grosses «Hallo», als sie hereinkommen.

«Wir waren gerade in Amerika und spüren noch etwas den Jetlag», erzählen sie. Mit dabei war ein SRF-Team, die TV-Bilder erscheinen im kommenden September.

In den USA traten sie als Jodlerinnen auf. So, wie auch ihre Karriere begann. «Zu Hause sangen wir mit den Eltern praktisch in jeder freien Minute. Den ersten richtigen Auftritt hatten wir als Mädchen im Altersheim unserer Grossmutter. Als Gage gabs ein Bilderbuch.»

Logopädin und Lehrerin

Natascha lernte Klavier, Maruschka Schwyzerörgeli und später beide Gitarre. «Ein Auftritt ergab den nächsten.» 2019 veröffentlichten sie ihre erste Jodel-CD.

Parallel machte Maruschka eine Lehre als Landschaftsgärtnerin, holte die Matur nach und therapiert nun als Logopädin am Berner Inselspital Patienten mit Sprachschwierigkeiten.

Natascha absolvierte nach dem Gymnasium die Pädagogische Hochschule und ist heute Lehrerin in Schmitten. Beide arbeiten sechzig Prozent, um genügend Zeit für die Musik zu haben.

Trauffer kam im Sommer 2024 auf die Schwestern zu. «Er suchte neue Background-Sängerinnen und hatte uns in der SRF-Reihe ‹Typisch Volksmusik› gesehen.»

Keine Grenzen

Gleichzeitig entschieden sich die Monney-Schwestern, mit eigenen Mundartsongs an die Öffentlichkeit zu gehen. «Unsere Basis war und bleibt das Jodeln. Doch stilmässig gab es für uns nie Grenzen. Wir mögen Pop, Rock, Indie, Country und Volksmusik aus aller Welt.»

Trauffer sagt: «Die beiden ‹schnurren› nicht nur rum, sondern sie schreiben Songs, gehen ins Studio und geben Konzerte. Aus ihnen könnte etwas ganz Grosses werden.»

Die erste Single «Glücklech si» ist kürzlich erschienen, das Echo fiel sehr positiv aus. «Wir haben aber schon Bammel und hoffen, dass auch die anderen Songs beim Publikum gut ankommen. Zumal wir hohe Ansprüche an uns selber stellen. Und es braucht zusätzlich Mut, die eigenen Gefühle in Texten auszudrücken.»

«Ggugge» und «Ttuffe»

Maruschka und Natascha Monney singen im regionalen Dialekt «Seislertütsch». Einer der speziellen Ausdrücke ist «Ggugge» für «Schauen» oder «Ttuffe» für «Öffnen». Sie kommen auch im Single-Text vor. Doch der Sinn ergibt sich intuitiv.

Der Sound ist beeinflusst von ihrer Herkunft. «Unsere Umgebung hat uns stark geprägt», sagt Maruschka, die die ländliche Gegend als Kraftort schätzt.

Und Natascha sagt: «Ich bin zwar oft in Bern oder Zürich. Aber ich komme ebenso gern zurück. In New York hat mir eindeutig das Grün gefehlt. Und der Vogelgesang.»

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Monney's spielt am Donnerstag, 4. Juni, ab 18.45 Uhr in Schmitten. 

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