Darum gehts
- Lionel Dellberg (43) begeistert bei «Monday Night Magic» in New York.
- Hollywood-Star Chris Noth benahm sich laut Lionel unsympathisch an der Bar.
- Dellbergs Showerfolg führt zu Fan-Ansturm und möglichen neuen Engagements in den USA.
Der Traum vom Big Apple ist für Lionel Dellberg (43) Realität geworden. Nach seinem Sieg bei der renommierten US-Show «Penn & Teller: Fool Us» schaffte es der als «Milch-Magier» bekannte Schweizer Zauberkünstler auf die Bühne der New Yorker Kultveranstaltung «Monday Night Magic». Im berühmten «Cutting Room» im Herzen Manhattans verzauberte er vor wenigen Tagen das Publikum mit seiner Mischung aus Illusion und Schweizer Humor. Die US-Amerikaner feierten den Walliser mit tosendem Applaus. Doch der Abend nahm abseits der Bühne eine weniger schöne Wendung.
Denn der «Cutting Room» ist nicht nur ein legendäres Lokal. Mitinhaber des Clubs ist auch kein Geringerer als Hollywood-Schauspieler Chris Noth (71) – weltweit bekannt als Herzensbrecher «Mr. Big» aus «Sex and the City». Nach der Show wollte Lionel an der Bar entspannen und kam spontan mit dem berühmten Besitzer ins Gespräch. Das Problem dabei: Der Schweizer, der kaum fernsieht, hatte keine Ahnung, wen er vor sich hatte.
Dellberg erkannte den TV-Star nicht
«Er war überhaupt nicht amüsiert darüber, dass ich ihn nicht kannte», erzählt Dellberg und lacht. Doch nicht nur diese Reaktion irritierte ihn. «Er hat auf mich deutlich angetrunken gewirkt. Auch seinen Umgang mit dem Personal empfand ich als von oben herab», so der Walliser. «Auf mich wirkte er extrem unsympathisch», fasst er seinen Eindruck zusammen.
Während die Begegnung mit «Mr. Big» bei Dellberg einen schalen Nachgeschmack hinterliess, genoss der Magier die Sympathiewelle des Publikums. Dutzende Fans meldeten sich nach der Show bei ihm, baten um Fotos und Autogramme. Auch die Veranstalter waren derart begeistert, dass bereits neue Engagements in den USA im Gespräch sind.
Für Lionel Dellberg geht es nun vorerst in der Heimat weiter, wo er auf Tournee geht. Die Erinnerung an den glanzvollen New Yorker Abend lässt er sich vom kurzen Zwischenfall mit «Mr. Big» nicht verderben. «Ich freue mich schon sehr auf meine nächsten Auftritte in Manhattan», erklärt der Walliser abschliessend.