Trauma aus der Kindheit
Harald Glööckler spricht offen über Depressionen

Harald Glööckler spricht offen über seine Depressionen und die schweren Erlebnisse seiner Kindheit. Im SAT.1-Podcast «M wie Marlene» verrät der Designer, warum er sich selbst oft kritisch sieht – und keine Partnerschaft möchte.
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Harald Glööckler kennt man als extravaganten Designer – mit spitzer Zunge.
Foto: IMAGO/Future Image

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Harald Glööckler sprach offen über Depressionen und traumatische Kindheitserfahrungen
  • Er kritisiert Reality-TV-Stars scharf und betont seine eigene Authentizität
  • 2024: Als Juror bei «My Style Rocks» sorgte er für Kontroversen
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Harald Glööckler (60) spricht ganz offen – und zeigt sich verletzlich: «Die Depressionen sind immer da.» Der bekannte Modedesigner ist zu Gast im Podcast «M wie Marlene» von SAT.1-«Frühstücksfernsehen»-Moderatorin Marlene Lufen (55) und gewährt dabei tiefe Einblicke in sein Seelenleben. «Ich bin ein ganz scheuer Mensch und ein sehr ruhiger, bedachter Mensch», erklärte der Deutsche. Doch der Ruhm, den er durch seine extravaganten Auftritte erlangte, bringt auch Schattenseiten mit sich.

Im Gespräch mit Lufen gibt Glööckler zu, dass er sich aktuell in einer ruhigen Phase befinde. Für eine neue Partnerschaft fühle er sich momentan nicht bereit: «Ich möchte nicht eingeengt werden.» Ob sich das in Zukunft ändern könnte? «Aber man wird ja auch nicht einfacher mit dem Alter», fügt er nachdenklich hinzu.

Glööckler hat seinen Eltern nicht verziehen

Offen spricht der Designer auch über seine anhaltenden psychischen Herausforderungen. «Die Depressionen sind immer da», erklärt er. Als eine der Hauptursachen nannte er die schmerzhafte Vergangenheit seiner Kindheit, geprägt von Gewalt und Missbrauch. «Ich habe es abgehakt, aber ich habe meinen Eltern bis heute nicht verziehen, nicht 100 Prozent», sagte er. Die Narben dieser Zeit spüre er noch immer: «Ich bin sehr kritisch und ich sollte mit mir netter umgehen. Das wäre schöner.»

Auch das deutsche Reality-TV nahm Glööckler ins Visier. «Die meisten heute haben keinen Stil, keine Klasse und eigentlich auch nichts erreicht», kritisiert er die heutigen «Reality-Stars» scharf. Dabei gesteht er, dass er selbst in diesem Genre mitgemacht hat, etwa 2022 bei «Promi Big Brother» oder 2022 bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!». Doch auf das Niveau vieler Kollegen habe er sich nie herabgelassen: «Spielchen habe ich dabei nie gespielt. Ich habe das nicht nötig.» Und auch für die sonst üblichen Lästereien hat er nur Verachtung übrig: «Ich will das nicht. Das beschmutzt einen mit.»

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Trotz seiner auffälligen Auftritte und seinem exzentrischen Stil betont Glööckler, dass er nie das Bedürfnis gehabt habe, ständig im Rampenlicht zu stehen. «Eigentlich möchte ich meine Ruhe, aber das habe ich mir ja selbst vergeigt», sagt er selbstkritisch. Seine provokanten Ausbrüche, etwa in der Sendung «My Style Rocks», die seit 2024 auf SPORT1 läuft und in der er als Juror Outfits bewertet, sieht er als Teil seiner Rolle. «Wir mögen ja immer die Bösen am Ende. Und dafür wurde ich bezahlt. Deshalb habe ich abgeliefert», erklärt Glööckler. Einige seiner Ausraster, etwa als er laut wurde und auf den Tisch schlug, verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien.

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